Claus Pohl

deutscher Gold- und Silberschmiedemeister From Wikipedia, the free encyclopedia

Claus Pohl (* 9. März 1932 in Hamburg) ist ein deutscher Gold- und Silberschmied. Er machte seine Lehre 1950–1954 bei Herbert Gätcke in Hamburg. Stationen als Geselle waren die Goldschmiedewerkstätten Wilhelm Polders in Kevelaer, Theodor Blume in Hildesheim und Hein Wimmer in Köln. Nach der Meisterprüfung in Aachen 1957 und einiger Zeit als Werkstattleiter bei Theodor Blume machte er sich mit einer Werkstatt in Duisburg 1960 selbständig.[1] Von 1970 bis 1976 unterrichtete er auch an der Gesamthochschule Duisburg.[2] Pohl war Mitglied der Deutschen Goldschmiede-Gilde St. Eligius und von 1999 bis 2012 ihr Münzmeister.[3]

Arbeiten

Pohl fertigt Schmuck in Einzelanfertigung, Sakral- und Profangerät. Er arbeitet mit vielfältigen Materialien, neben Gold, Silber und Edelsteinen auch mit Bronze, Messing, Glas, Holz und Email.[4] Zahlreiche Kirchenbauten stattete er mit Tabernakeln, Leuchtern, Kreuzen und Schriftplatten überwiegend im Bronzeguss aus.[5]

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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