Clostridium pasteurianum
Bakterienart
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Clostridium pasteurianum (früher Clostridium pastorianum) ist ein anaerobes Stäbchenbakterium, das zur Stickstofffixierung befähigt ist, ohne dabei eine Symbiose mit Pflanzen einzugehen. Es zählt wahrscheinlich zu den wichtigsten anaeroben Stickstofffixierern im Boden.[2] Es wurde 1890 von dem russischen Mikrobiologen Sergei Nikolajewitsch Winogradski entdeckt.[3] Es handelt sich um einen thermoduren, saccharolytischen Mikroorganismus, der bei Apfelsaft zum Verderb führen kann.[4]
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| Clostridium pasteurianum | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Clostridium pasteurianum | ||||||||||||
| Winogradsky 1895 emend. Holdeman et al. 1977[1] |
Biotechnische Bedeutung
Clostridium pasteurianum ist in der Lage, Glycerol zu fermentieren.[5] Das dabei entstehende Produkt ist n-Butanol, zusätzlich entstehen auch 1,3-Propandiol, Ethanol und Essigsäure.[6] Im Weiteren kann C. pasteurianum zur Wasserstoffherstellung eingesetzt werden.[7]
Aufgrund der Stickstofffixierung könnte Clostridium pasteurianum auch zur Düngung von z. B. Weizen genutzt werden.[8]
