Codex Monacensis (X 033)
griechisches Manuskript des Neuen Testaments
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Der Codex Monacensis (Gregory-Aland no. X oder 033; von Soden A3) ist eine griechische Handschrift des Neuen Testaments, die auf das 10. Jahrhundert datiert wird. Die Handschrift ist nicht vollständig erhalten geblieben.[1]
| Unzial 033 | |
|---|---|
| Folio 148 verso | |
| Name | Monacensis |
| Zeichen | X |
| Text | Evangelien |
| Sprache | griechisch |
| Datum | 9./10. Jahrhundert |
| Lagerort | Universitätsbibliothek München |
| Größe | 37,5 × 25,5 cm |
| Typ | Byzantinischer Texttyp |
| Kategorie | V |
Beschreibung
Sie besteht aus den vier Evangelien auf 160 Pergamentblättern mit vielen Lücken. Format in 37,5 × 25,5 cm, Text in 2 Spalten und 45 Zeilen.[1] Der Handschrift enthält patristische Kommentare. Die Evangelien sind in der Reihenfolge der westlichen Handschriften angeordnet (Matthäus, Johannes, Lukas, Markus). Das Pergament ist dick, die Tinte ist rotbraun.[2]
Text
Der griechische Text des Codex repräsentiert den byzantinischen Texttyp und wird der Kategorie V zugeordnet.[1] Es fehlen Mat 16,2b–3 und Joh 7,53–8,11.[3]
Inhalt
- Evangelium nach Matthäus 6,6.10.11; 7,1–9,20; 9,34–11,24; 12,9–16,28; 17,14–18,25; 19,22–21,13; 21,28–22,22; 23,27–24,2; 24,23–35; 25,1–30; 26,69–27,12;
- Evangelium nach Johannes 1,1–13,5; 13,20–15,25; 16,23–Ende;
- Evangelium nach Lukas 1,1–37; 2,19–3,38; 4,21–10,37; 11,1–18,43; 20,46–Ende;
- Evangelium nach Markus 6,46–Ende; Kap 14–16 fehlen.[4]
Geschichte des Kodex
Die Handschrift befand sich 1757 in Innsbruck, war in Ingolstadt und kam 1827 nach München.[2]
Die Handschrift wurde durch Griesbach, Scholz, Tischendorf, und Tregelles untersucht.[2]
Der Codex wird in der Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München (V. 9) in München verwahrt.[1]
