Codex Monacensis (X 033)

griechisches Manuskript des Neuen Testaments From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Codex Monacensis (Gregory-Aland no. X oder 033; von Soden A3) ist eine griechische Handschrift des Neuen Testaments, die auf das 10. Jahrhundert datiert wird. Die Handschrift ist nicht vollständig erhalten geblieben.[1]

NameMonacensis
ZeichenX
Sprachegriechisch
Schnelle Fakten Unzial 033, Name ...
Manuskripte des Neuen Testaments
PapyriUnzialeMinuskelnLektionare
Unzial 033
Folio 148 verso
Name Monacensis
Zeichen X
Text Evangelien
Sprache griechisch
Datum 9./10. Jahrhundert
Lagerort Universitätsbibliothek München
Größe 37,5 × 25,5 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V
Schließen

Beschreibung

Sie besteht aus den vier Evangelien auf 160 Pergamentblättern mit vielen Lücken. Format in 37,5 × 25,5 cm, Text in 2 Spalten und 45 Zeilen.[1] Der Handschrift enthält patristische Kommentare. Die Evangelien sind in der Reihenfolge der westlichen Handschriften angeordnet (Matthäus, Johannes, Lukas, Markus). Das Pergament ist dick, die Tinte ist rotbraun.[2]

Text

Der griechische Text des Codex repräsentiert den byzantinischen Texttyp und wird der Kategorie V zugeordnet.[1] Es fehlen Mat 16,2b–3 und Joh 7,53–8,11.[3]

Inhalt

Geschichte des Kodex

Die Handschrift befand sich 1757 in Innsbruck, war in Ingolstadt und kam 1827 nach München.[2]

Die Handschrift wurde durch Griesbach, Scholz, Tischendorf, und Tregelles untersucht.[2]

Der Codex wird in der Bibliothek der Ludwig-Maximilians-Universität München (V. 9) in München verwahrt.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

Literatur

Related Articles

Wikiwand AI