Cogan-Reese-Syndrom

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Das Cogan-Reese-Syndrom ist eine sehr seltene Form des iridokornealen endothelialen Syndromes mit den Hauptmerkmalen Atrophie, Farbänderung und Knötchenbildung der Iris und Hornhautdystrophie.[1][2]

Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
H21.2 Degeneration der Iris und des Ziliarkörpers
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Synonyme sind: Naevus-iridis-Syndrom; Irisnävus-Syndrom; englisch NUDE-Syndrom (nodular, unilateral glaucoma, Descemet‘s membrane, endothelial)

Die Namensbezeichnung bezieht sich auf die Erstautoren der Beschreibung aus dem Jahre 1969 durch die US-amerikanischen Ophthalmologen David Glendering Cogan (1908–1993) und Algernon B. Reese (1896–1981).[3][4]

Die Erstbeschreibung stammt wohl von Berta A. Klien aus dem Jahre 1941.[5]

Verbreitung

Häufigkeit und Ursache sind nicht bekannt.

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:[1][2]

  • Iris-Heterochromie (braun-heterochrom) mit zahlreichen pigmentierten Zellnestern der Irisvorderfläche
  • tröpfchenförmige Auflagerungen (Cornea guttata)
  • einseitiges Glaukom
  • Hornhautödem
  • Ektopie der Pupille und der Uvea
  • sektorförmige Atrophie
  • periphere vordere Synechien

Differentialdiagnose

Abzugrenzen sind die anderen Formen des iridokornealen endothelialen Syndromes.

Dabei ist beim Cogan-Reese-Syndrom die Irisatrophie meist schwächer, das Glaukom jedoch meist stärker ausgeprägt.[6]

Literatur

Einzelnachweise

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