Colette Oltramare

Schweizer Architektin und Malerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben und Wirken

Colette Oltramare war Tochter der Julie geborene Dumaret und des Zahnarztes Ernest Oltramare. Sie studierte von 1924 bis 1931 Malerei an der Genfer École des Beaux-Arts. Danach liess sie sich in Paris weiterbilden und machte eine Ausbildung zur Hochbauzeichnerin bei Pierre Gagnebin in Genf. An der École des Beaux-Arts absolvierte sie 1939 bei John Torcapel ihr Diplom als Hochbauzeichnerin.[1]

Als eine der ersten freischaffenden Architektinnen eröffnete Oltramare 1939 ein Atelier in Genf. Zu ihren realisierten Entwürfen zählten zahlreiche Villen, wie die «Villa Hainard» in Bernex. Zu den Renovationen gehörte die reformierte Kirche im Genfer Quartier Champel. Von 1952 bis 1953 wirkte Oltramare als Präsidentin der Gesellschaft Schweizer Malerinnen, Bildhauerinnen und Kunstgewerblerinnen (GSMBK). Als liberale Genfer Gemeinderätin gehörte sie 1966 der Legislative an.[1] Als Malerin stellte sie 1931 bei der 18. Nationalen Kunstausstellung im Palais des Expositions in Genf aus.[2]

Literatur

  • Evelyne Lang: Les premières femmes architectes de Suisse. EPFL, Lausanne 1992, S. 643–647.

Belege

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