Colette Wickenhagen

niederländische Jazzsängerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Colette Wickenhagen (* 26. Mai 1959 in Nijmegen) ist eine niederländische Jazzsängerin.

Leben und Wirken

Wickenhagen wuchs in einer Familie auf, in der Musik und insbesondere Jazzmusik eine wichtige Rolle spielte. Mit sechs Jahren begann sie zu tanzen und zu singen. Sie studierte ab 1971 zunächst am Koninklijk Conservatorium Den Haag, dann an der Arts Educational School in London (1972–1976) und der Academie voor Theater en Dans (1976–1980).[1]

Bei Intro Dans (Arnheim) arbeitete Wickenhagen mehrere Jahre lang an Schulaufführungsprojekten mit. Sie erteilte Tanzunterricht in Nijmegen und Arnheim und später Musicalunterricht in Nijmwgen und Harderwijk. Nachdem sie sich eine schwere Verletzung zugezogen hatte, wegen der sie ein Jahr lang im Rollstuhl saß und danach noch zwei weitere Jahre auf Krücken unterwegs war, musste sie ihre Tanzkarriere aufgeben.

Als Schauspielerin wirkte Wickenhagen in dem TROS-Fernsehfilm „De Weg naar Peruwelz“ (1983) mit.[2] Dann fokussierte sie sich auf den Gesang. Bald trat sie als Sängerin mit der Big Band Nijmegen auf, mit der sie 1994 das Album Retrospective einspielte. Im selben Jahr erschien ihr Debütalbum The Kick of the Blues. Bei Munich Records folgte 2003 ihr Album Songs for Sale, auf dem sie mit dem Saxophonisten Clous van Mechelen arbeitete. Auf ihrem Album Just Friends Jammin’ (2009) begleiteten sie van Mechelen, Rinus Groeneveld, Saskia Laroo, Frits Kaatee, Michael Gustorff, Hans Kwakkernaat, Wiro Mahieu und Ben Schröder. Weiterhin arbeitete sie mit Rob Agerbeek, Rob van Kreeveld, Cees Slinger, John Engels, Frits Landesbergen, Ferdinand Povel, Joja Wendt und Claudio Roditi.

Außerdem sang Wickenhagen auch auf Alben der Captains of Mainstream und mit Harry Verbeke. Zudem arbeitete sie als Sängerin mit verschiedenen Orchestern, etwa dem der niederländischen Luftwaffe, mit dem sie international auftrat.[1]

Preise und Auszeichnungen

1990 gewann Wickenhagen mit der Big Band Nijmegen den Polaroid Award; sie erhielt zudem den Solistinnenpreis. 1992 wurde sie mit dem Breukelen Jazz Award geehrt.[1]

Einzelnachweise

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