Colony (Fernsehserie)

Science-Fiction-Fernsehserie (2016–2018) From Wikipedia, the free encyclopedia

Colony ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die am 14. Januar 2016 Premiere beim Sender USA Network hatte. Für die erste Staffel wurden zehn Episoden bestellt.[2] Die internationalen Streamingrechte der Serie liegen bei Netflix.[3] Nach drei ausgestrahlten Episoden wurde die Serie für eine zweite Staffel verlängert.[4] Die dreizehn Episoden der zweiten Staffel liefen in den USA vom 12. Januar 2017 bis zum 6. April 2017. USA Network verlängerte die Serie um eine 3. Staffel. Diese wurde ab dem 2. Mai 2018 in den USA ausgestrahlt.[5][6]

TitelColony
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Fernsehserie
Titel Colony
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Genre Drama, Science-Fiction
Länge 42 Minuten
Episoden 36 (+ 1 Special) in 3 Staffeln (Liste)
Produktions­unternehmen Universal Cable Productions, Legendary Television
Idee Carlton Cuse[1], Ryan J. Condal
Musik Clinton Shorter
Erstausstrahlung 14. Jan. 2016 auf USA Network
Deutschsprachige Erstausstrahlung 11. Okt. 2017 auf TNT Serie
Besetzung
Synchronisation
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Die deutschsprachige Erstausstrahlung der ersten beiden Staffeln erfolgte ab 11. Oktober 2017 beim Sender TNT Serie.[7] Am 21. Juli 2018 tauchten nach der Comic-Con Gerüchte über ein Ende der Serie auf. Diese wurden bestätigt. Die Serie wurde zum Ende der 3. Staffel eingestellt und endet mit einem Cliffhanger. Da dies bereits vorab angekündigt war, flaute das Interesse des Publikums auch schon während der dritten Staffel beträchtlich ab.[8]

Inhalt

Im Los Angeles einer nahen dystopischen Zukunft lebt das Ehepaar Katie und Will Bowman unter einem Regime einer militärischen Besatzung, bekannt als die Colony Transitional Authority (zu deutsch etwa koloniale Übergangsregierung). Diese ist Teil einer größeren Macht außerirdischen Ursprungs, die als Hosts oder Raps (kurz für Raptors) bezeichnet werden. Riesige Wände, so hoch wie Wolkenkratzer und hunderte von Metern dick, umgeben Los Angeles und andere große Städte, die als Blocs (deutsch Blöcke) bezeichnet werden. Verschiedene Gebäude der Stadt zeigen schwerere Schäden, die von den bewaffneten Konflikten während der Invasion, bekannt als The Arrival (Die Ankunft), stammen. Die gezeigten Besatzungsmächte sind alle menschlich, sprechen amerikanisches Englisch und werden – wegen ihrer schwarzen Uniformen und den auffälligen roten Helmdächern – als Rothüte bezeichnet. Diese militarisierte Polizei tritt mit automatischen Waffen und gepanzerten Mannschaftswagen auf.

Die Rothüte halten die Kontrolle, indem sie unter anderem die Trennung von geliebten Menschen vollziehen, Ausgangssperren verhängen, willkürliche Kontrollen der Bürger mit vorgehaltener Waffe durchführen, die Kfz-Nutzung begrenzen (und durch amtlichen Transport/öffentlichen Nahverkehr ersetzen, so dass die meisten Bürger zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren), visuelle Propaganda verbreiten, alle sich widersetzenden Bürger und deren Familien in einem Arbeitslager (der Fabrik) inhaftieren und den gesamten Alltag der Menschen durch Drohnen überwachen. Viele medizinische Probleme, wie Diabetes, wurden von ihnen als „unwürdig für die Behandlung“ eingestuft, um die Bevölkerungszahl zu reduzieren. Dagegen regt sich eine Widerstandsbewegung in Form der sogenannten Resistance (deutsch Widerstand), bzw. The Insurgency (deutsch der Aufstand).

Die Bowmans, die über Katie am Widerstand beteiligt sind, suchen ihr mittleres Kind (den jüngeren der beiden Söhne), Charlie, der bei der Ankunft von ihnen getrennt wurde. Währenddessen versuchen sie, mit geringen Mitteln in einer veränderten Welt zurechtzukommen. Als Will unerwartet eine Tätigkeit für die Rothüte angeboten bekommt, dient Will unwissentlich als Doppelagent für den Widerstand.

Zur Handlung siehe Episodenliste.

Besetzung und Synchronisation

Die Darsteller während der San Diego Comic-Con 2016. Von links: Adrian Pasdar (Nolan Burgess), Tory Kittles (Eric Broussard), Sarah Wayne Callies (Katie Bowman), Ryan Condal (Idee), Peter Jacobson (Alan Snyder), Amanda Righetti (Maddie Kenner) und Josh Holloway (Will Bowman)

Die Synchronisation übernahm TV+Synchron GmbH in Berlin. Die Dialogbücher schrieben Andreas Barz und Daniel Anderson, Regie führten Ingo Albrecht und Reneé Eigendorff.[9]

Weitere Informationen Rollenname, Synchronsprecher ...
Rollenname Schauspieler[10][11][12][13][14] Synchronsprecher[9]
William „Will“ Bowman Josh Holloway Sven Gerhardt
Katie Bowman Sarah Wayne Callies Antje von der Ahe
Bram Bowman Alex Neustaedter Sebastian Fitzner
Gracie Bowman Isabella Crovetti-Cramp Emilia Raschewski
Charlie Bowman Jacob Buster
Alan Snyder Peter Jacobson Jaron Löwenberg
Madeline "Maddie" Kenner Amanda Righetti Nora Kunzendorf
Quayle Paul Guilfoyle
Broussard Tory Kittles Dennis Schmidt-Foß
Captain Lagarza Gonzalo Menendez Peter Sura
Amy Leonard Peyton List
Everett Kynes Wayne Brady
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Einzelnachweise

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