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Composition 113

Musikalbum von Anthony Braxton From Wikipedia, the free encyclopedia

Composition 113 (vollständiger Titel „Composition 113 (For One Soloist, a Large Photograph, and Prepared Stage)“) ist ein Musikalbum von Anthony Braxton. Die am 6. Dezember 1983 im Tonstudio Zuckerfabrik in Stuttgart entstandenen Aufnahmen erschienen 1984 auf sound aspects.

Veröffent-
lichung

1984

Format(e)

LP, CD, Download

Schnelle Fakten Studioalbum von Anthony Braxton, Veröffent-lichung ...
Composition 113
Studioalbum von Anthony Braxton

Veröffent-
lichung

1984

Aufnahme

6. Dezember 1983

Label(s)

sound aspects

Format(e)

LP, CD, Download

Genre(s)

Jazz, Neue Improvisationsmusik

Titel (Anzahl)

6

Länge

37:28

Besetzung

Sopransaxophon: Anthony Braxton

Produktion

Pedro de Freitas

Studio(s)

Tonstudio Zuckerfabrik, Stuttgart

Chronologie
Four Compositions (Quartet) 1983
(1984)
Composition 113 Six Compositions (Quartet) 1984
(2025)
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Hintergrund

Die Komposition Nr. 113 ist Brian Olewnick zufolge ein frühes Beispiel für Braxtons „rituelle“ Musik; „ein dramatisches, erzählerisches Stück“, das bei Live-Aufführungen spezifische Bühnenanweisungen und visuelle Begleitung erforderte, notierte Brian Olewnick. Das Album ist in sechs Abschnitte unterteilt, die sechs Charaktere repräsentieren, von denen jeder eine bestimmte Klangstrategie bzw. Charaktertendenz besitzt: „Humor, Akzeptanz, Stärke, Verlässlichkeit, Mut und Glaube“. Obwohl Braxton zahlreiche Solo-Konzerte und Aufnahmen am Altsaxophon unternommen hat, ist dies das einzige Mal, dass er eine ganze Veröffentlichung dem Sopransaxophon gewidmet hat.[1]

Titelliste

  • Anthony Braxton: Composition 113 (Sound Aspects Records sas 003)[2]
  1. A1: Section 1 7:47
  2. A2: Section 2 7:27
  3. A3: Section 3 5:07
  4. B1: Section 4 6:47
  5. B2: Section 5 5:35
  6. B3: Section 6 4

Die Kompositionen stammen von Anthony Braxton.

Rezeption

Brian Olewnick verlieh dem Album in Allmusic vier Sterne und meinte, so interessant Braxtons Informationen auch den Hintergrund des Werkes beleuchten mögen, bleibe dem Hörer letztendlich nur dessen atemberaubendes Solo-Spiel am Sopransaxophon. Seine Beherrschung des Instruments sei erstaunlich; ob er nun agil über luftige und komplexe Themen tanze oder mit leidenschaftlicher Trauer weine, Braxton würde auf einem Niveau spielen, das anerkannten Meistern dieses eigenwilligen Instruments wie Steve Lacy ebenbürtig sei. Doch all seine technische Meisterschaft stehe stets im Dienste der Komposition, und genau darin liege der wahre Reiz dieses Werkes. Jeder Abschnitt habe seinen eigenen Charakter, und man würde den Eindruck präziser, tiefgründiger Porträts einzelner Persönlichkeiten gewinnen, die ihre Geschichten erzählten. „Komposition 113“ sei bei weitem nicht so abschreckend oder schwierig, wie man angesichts der asketischen Instrumentierung zunächst vermuten könnte. Braxtons Ton sei durchweg reichhaltig und vollmundig, und er schöpfe frei aus Blues und Romantik, was dieses Werk zu einem seiner zugänglicheren Solo-Unternehmungen mache. Sehr empfehlenswert.[1]

Einzelnachweise

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