Constance Maud

englisch-britische Autorin und Suffragette From Wikipedia, the free encyclopedia

Constance Elizabeth Maud (* 11. März 1856 in Brighton, Sussex; † 11. Mai 1929 in Chelsea, London) war eine englisch-britische Autorin und Suffragette.[1]

Leben

Maud war das älteste von acht Kindern von Henry Landon Maud (1829–1909), der ab 1846 Hochschullehrer am Trinity College, Cambridge, und von 1892 bis 1901 Pfarrer an der All Saints’ Church in Sanderstead war, und Amelia Harriet Maud, geborene Powell (1827–1907). Maud lebte in ihrer Jugend in Frankreich und erhielt ihre Ausbildung dort. Später lebte sie in einer Wohnung in Chelsea.

Ab 1895 veröffentlichte sie Bücher, war Mitglied der Women Writers’ Suffrage League und schrieb Beiträge für zahlreiche Publikationen der Frauenwahlrechtsbewegung, darunter die Zeitung der Suffragetten, Votes For Women.[2] 1908 wurde sie Mitglied der Women’s Social and Political Union (WSPU).[3]

Am bekanntesten ist Maud als Autorin des Romans No Surrender aus dem Jahr 1911, der den Kampf um das Frauenwahlrecht zum Thema hat.[2] No Surrender gilt als bedeutende Ergänzung der Literatur über die Kampagne für das Frauenwahlrecht. Emily Davison erklärte in einer Rezension schon 1911: „Es ist ein Buch, das den eigentlichen Geist unserer Frauenbewegung atmet“ und Charlotte Despard, die Präsidentin der Women’s Freedom League und Herausgeberin von The Vote, bezeichnete das Buch als den „besten Roman zum Frauenwahlrecht, den ich je gelesen habe“.[4]

Das Buch wurde von den Suffragetten als Instrument zur Förderung ihrer Sache genutzt[5] und ist seither zu einem wichtigen sozialgeschichtlichen Dokument seiner Zeit geworden.[6] No Surrender wurde 2011 anlässlich des 100. Jahrestages seiner Erstveröffentlichung von Persephone Books neu aufgelegt: „Mauds temporeiche Darstellung der Vorkriegsaktivitäten der Frauenwahlrechtsbewegung bereichert ein literarisches Feld, das lange unter dem Mangel an befürwortender Suffrageliteratur gelitten hatte.“[7]

Jenseits ihrer Werke ist wenig über Maud überliefert. Sie blieb unverheiratet und starb 1929 in Chelsea.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI