Constantin von Jerin
deutscher Verwaltungsjurist und Landrat
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Constantin–Magnus (eigentlich Konstantin) Mary Leopold Wilhelm Alfred von Jerin (* 27. Februar 1876 in Posen; † 25. Juli 1936 in Berlin)[1] war ein deutscher Verwaltungsjurist und Landrat. Er leitete die Landratsämter im Landkreis Hünfeld (1911–1916) und im Landkreis Glatz (1916–1919).[2] 1919 wechselte Jerin als Regierungsrat nach Allenstein und wirkte dort 1920 als stellvertretender Abstimmungskommissar in Marienwerder und Allenstein. Im Jahr 1926 wirkte er in Aachen als Verwaltungsgerichtsdirektor und ab 1926 als Direktor nach Potsdam ans Oberverwaltungsgericht. 1934 wechselte Constantin von Jerin zur Regierung in Breslau.
Er war seit 1894 Mitglied der Studentenverbindung Canitz-Gesellschaft Leipzig.[3]
Literatur
- Thomas Klein: Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau und in Waldeck 1867 bis 1945 (= Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte. Bd. 70), Hessische Historische Kommission Darmstadt, Historische Kommission für Hessen, Darmstadt/Marburg 1988, ISBN 3-88443-159-5, S. 148.
- G. Schulze (Bearb.): Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Bd. 11/II. In: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Neue Folge. Olms-Weidmann, Hildesheim 2003, S. 612 (Online; PDF 2,19 MB).
Weblinks
- Jerin, Konstantin-Magnus Mary Leopold Wilhelm Alfred. Hessische Biografie. (Stand: 29. November 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).