Consty Eka

kamerunischer TV-Producer (1969-2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Consty Eka (geb. 22. Juni 1969; gest. 16. Februar 2026, Abidjan, Elfenbeinküste) war ein kamerunischer Moderator, TV-Producer, Medienunternehmer und eine Persönlichkeit im frankophonen afrikanischen Fernsehen. Er führte den Spitznamen „le Roi de la Télé“ („König des Fernsehens“).

Er ist der Gründer der Mediengruppe CEKAM, des Fernsehsenders CEN und des Radiosenders Voltage 2.

Leben

Débuts

Consty Eka begann seine Karriere im Rundfunk in Kamerun, insbesondere in Douala und Yaoundé. In den 1980er Jahren wurde er als Moderator von Musik- und Unterhaltungssendungen bekannt. 1986 präsentierte er die Sendung „Music Video Show“, die zur Förderung aufstrebender kamerunischer Künstler beitrug. 1978 zog er in die Elfenbeinküste, wo er seine berufliche Tätigkeit weiterentwickelte und sich nach und nach als feste Größe im ivorischen Fernsehen etablierte.[1][2][3]

Karriere

Im Laufe der Jahre produzierte und moderierte Consty Eka zahlreiche Sendungen zu afrikanischen Politik-, Wirtschafts-, Kultur- und Tourismusnachrichten, darunter die wöchentliche Sendung „All Week News“. Er gilt als einer der Pioniere der modernen afrikanischen Talkshow. Er gründete die Mediengruppe CEKAM, zu welcher auch der Fernsehsender CEN und der Radiosender Voltage 2 gehören. Diese Medien konzentrierten sich vor allem auf Nachrichten, Unterhaltung und die Förderung afrikanischer Talente. In den 1990er-Jahren rief er die Africar Music Awards ins Leben, eine Preisverleihung zur Auszeichnung von Künstlern des afrikanischen Kontinents. Außerdem produzierte er die Sendung „Confidences“, die auf TV5 Monde ausgestrahlt wurde und in welcher er Interviews mit Persönlichkeiten aus Kultur und Politik führte. 2025 nahm er an der Internationalen Audiovisuellen Messe in Kamerun (Salon international de l’audiovisuel au Cameroun, SINAC) teil, wo er sich für eine stärkere institutionelle Förderung des lokalen audiovisuellen Sektors einsetzte[2][4] Während des kamerunischen Präsidentschaftswahlkampfs 2018 produzierte er Sendungen und Sonderberichte über aktuelle politische Ereignisse für CEN TV, darunter auch Inhalte über den Kandidaten Paul Biya[1].

Consty Eka starb am 16. Februar 2026 in Abidjan, nach kurzer Krankheit, wie mehrere lokale Medien berichteten. Sein Tod löste zahlreiche Reaktionen in journalistischen und künstlerischen Kreisen im frankophonen Afrika aus. Unter den Würdigungen befindet sich auch die des kongolesischen Musikers Koffi Olomidé, der öffentlich seinen Beitrag zu den afrikanischen audiovisuellen Medien würdigte.[2][4][3]

Consty Eka gilt als einer der Wegbereiter der Professionalisierung privater audiovisueller Medien im frankophonen Afrika. Seine Initiativen haben zur Ausbildung von Journalisten, Moderatoren und Produzenten sowie zur Förderung afrikanischer Kulturinhalte beigetragen.[2][4]

Einzelnachweise

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