Corine Pelluchon
französische Philosophin und Autorin
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Corine Pelluchon (geboren am 2. November 1967 im westfranzösischen Barbezieux-Saint-Hilaire) ist eine französische Philosophin, Autorin und Professorin für Philosophie an der Universität von Paris-Est-Marne-la-Vallée. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Moralphilosophie, politische Philosophie und angewandte Ethik.

Wissenschaft und Forschung
Pelluchon promovierte 2003 an der Universität Panthéon-Sorbonne in Philosophie; Titel ihrer Dissertation war La critique des Lumières modernes chez Leo Strauss (deutsch: Leo Strauss’ Kritik an der modernen Aufklärung). Doktorvater war Rémi Brague.[1] Ihre Habilitation (2010) trug den Titel Bioéthique, écologie et philosophie politique. Propositions pour un enrichissement de la philosophie du sujet (deutsch: Bioethik, Ökologie und politische Philosophie. Vorschläge zur Bereicherung der Philosophie des Subjekts). Sie war Professorin für Philosophie an der Universität Franche-Comté; 2016 wurde sie an die Universität Paris-Est-Marne-la-Vallée berufen. Dort ist sie satzungsmäßiges Mitglied des interdisziplinären Labors für das Studium der Politik Hannah Arendts.[2]
Sie ist literarische Beraterin für den Verlag Alma Éditeur[3], war von 2017 bis 2020 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Nicolas-Hulot-Stiftung für die Natur und den Menschen[4] und war Fellow der Nachhaltigkeits-Denkfabrik The New Institute von Erck Rickmers in Hamburg, die sich mit Fragen der ökonomischen, ökologischen und demokratischen Transformation beschäftigt.[5]
Sie interessiert sich für angewandte Ethik, medizinische Ethik, Tierfragen,[3] Politische Ökologie sowie Umweltethik.[6] und wurde 2009 von der parlamentarischen Kommission der französischen Nationalversammlung zur Überarbeitung der Bioethikgesetze eingeladen.[7] Sie ist Trägerin des Günther Anders-Preises für kritisches Denken 2020 und Ritter der französischen Ehrenlegion.
Philosophie
Der Schwerpunkt ihrer philosophischen Arbeiten liegt auf Fragen der Moralphilosophie, der Politischen Philosophie sowie der angewandten Ethik, insbesondere in den Bereichen Bioethik. Zu den Schlüsselideen zählen die Ethik der Verletzlichkeit, die Unterscheidung von Hoffnung und Optimismus, eine neue Aufklärung, die Körperlichkeit des Menschen, Abhängigkeit, Demut, Wertschätzung, soziale Gerechtigkeit und die Erneuerung der Demokratie. Ihr Konzept „Zoopolis“ sieht die Einbeziehung nicht-menschlicher Lebewesen in den Gesellschaftsvertrag vor.
Pelluchon ist insbesondere mit der Philosophie des deutsch-amerikanischen Philosophen Leo Strauss (1899–1973) und des litauisch-französischen Philosophen und Autors Emmanuel Levinas (1905–1995) vertraut.[5] In ihrem 2021 publizierten Buch Das Zeitalter des Lebendigen. Eine neue Philosophie der Aufklärung fordert sie, dass wir die Aufklärung neu denken müssen, indem wir die universellen Rechte auf andere Lebewesen ausdehnen, aber den traditionellen Anspruch der Aufklärung auf Vernunft und Gerechtigkeit verteidigen.
Die von ihr entwickelte neue Philosophie der Aufklärung gründet sich auf Empathie. Das Ziel ist die Überwindung der Herrschaftsverhältnisse zwischen Mensch und Natur.[8] Sie unterstreicht die Relevanz von Hoffnung als Tugend. Diese wächst aus der Verzweiflung und ist kein naiver Optimismus. Pelluchon fordert ein neues Verhältnis zur Natur, das die Verletzlichkeit (Vulnerabilität) des Menschen anerkennt und eine ökologische Revolution ermöglicht.[9]
Pelluchon entwickelt eine Philosophie der Existenz, die auf den Ideen von Levinas gründet. Dabei geht es darum, den Gegensatz von Natur und Kultur zu überwinden. Außerdem spielt auch das Wohl der Tiere und der Umweltschutz eine Rolle. Ihre Existenzphilosophie beschäftigt sich damit, wie der Körper das Handeln von Menschen beeinflusst. Alles, was wir zum Leben brauchen, ist mehr als nur eine Ressource – es ist Nahrung. In ihrem Buch Ethik der Wertschätzung plädiert sie für eine Existenzphilosophie, die den Dualismus von Kultur und Natur überwindet. Außerdem hat sie eine neue Art Ethik entwickelt, die auf Wertschätzung basiert. Ihr Ziel ist es, moralische Akteure zu fördern, ohne dabei in einen starren Moralismus zu verfallen.[10]
Transzendenz
Pelluchon wendet den Begriff der Transzendenz auf die moderne Philosophie an. Sie bewertet die Stellung des Menschen in Bezug auf die Vernunft und die Offenbarung neu. Sie kritisiert dabei auch den modernen Rationalismus, der mit der Offenbarung gebrochen hat und zu einer technisierten Auffassung des Daseins führt.[11] Sie bezieht die Transzendenz auch in ihre Überlegungen zu Ethik und Verletzlichkeit mit ein. Sie betont dabei die Verantwortung gegenüber anderen, die über die Grenzen der reinen Vernunft hinausgeht.[12]
Pelluchon unterscheidet zwischen „Trans-Aszendenz“ und „Trans-Deszendenz“. Bei der „Trans-Aszendenz“ erfolgt eine Erhebung zu übernatürlichen Wesenheiten wie Gott. Im Gegensatz dazu steht die „Trans-Deszendenz“, bei der eine Betrachtung aus einer tiefen inneren Perspektive erfolgt. Diese Perspektive bezieht die Erkenntnis der eigenen Verletzlichkeit und Sterblichkeit mit ein.[13] Es existieren also zwei unterschiedliche Arten des Transzendenzdenkens. Bei der einen, der „Trans-Aszendenz“, erfolgt eine Erhebung zu dem Übernatürlichen, wozu beispielsweise Gott gezählt wird. Eine „Trans-Deszendenz“, impliziert eine Reflexion über die Tiefen der menschlichen Existenz und die Erkenntnis der eigenen Natur als ein dem Körper, der Verletzlichkeit und dem Tod unterworfenes Wesen.[14]
Trans-Aszendenz
Die „Trans-Aszendenz“, resultiert in einem gesteigerten Bewusstsein für die Zugehörigkeit zu einer Welt, die ein höheres Alter und eine größere Dimension aufweist als das individuelle Selbst. Der menschliche Körper ist von der Geburt an in eine Welt eingebettet, die ihn umgibt und ihn im Verlauf seines Lebens begleitet. Es ist zu hoffen, dass diese Welt den individuellen Tod überdauert. Empfindet das Subjekt tiefe Verbundenheit mit anderen Lebewesen, verspürt es keine Motivation, seine Herrschaft über andere auszuüben.[15]
Trans-Deszendenz
Die „Trans-Deszendenz“, ist das Bewusstsein dafür, dass wir einer gemeinsamen Welt angehören und dies auch erfahren können, indem wir uns anderen Wesen zuwenden. Diese Zugehörigkeit kann erfahren oder erweckt werden, so dass wir damit nicht mehr das Verlangen haben, Macht über die Dinge auszuüben. Wir erkennen somit unseren Platz in der Welt sowie den Wert jedes Dinges oder Wesens und haben die Macht, sinnvolle Dinge zu tun und vielleicht Veränderungen zu bewirken. Echte Rücksichtnahme entsteht, wenn wir verstehen, dass Leben sowohl „für“ als auch „mit“ etwas leben bedeutet.[16]
Während die „Considération“ (Wertschätzung) bei Bernhard von Clairvaux (S. 27) die Bedeutung einer aufsteigenden Bewegung hin zu Gott annahm, wird der Essentialismus jeglicher deistischer Transzendenz zugunsten des Konzepts der „Trans-Deszendenz“ (transascendance) verworfen. Das bedeutet, dass das Subjekt das Unermessliche erlebt, das es nicht auf die Bewegung von unten nach oben der Transzendenz oder „Trans-Aszendenz“ (transdescendance) (S. 254) verweist, sondern auf die gemeinsame Welt: „bestehend aus der Gesamtheit der Generationen und Lebewesen, ist sie wie eine Transzendenz in der Immanenz und impliziert das Verständnis der Verbindung, die uns mit den anderen Wesen vereint“ (S. 98).[17]
Werke
Im Nachwort (Postface, 2020) zur Taschenbuchausgabe von Les Nourritures. Philosophie du corps politique (2015) entwirft Pelluchon ihr Projekt einer Philosophie der Körperlichkeit („philosophie de la corporéité“).[18]
Der erste Teil dieses Projekts widmet sich der menschlichen Fragilität und besteht vor allem aus den beiden Büchern L’Autonomie brisée. Bioéthique et philosophie (2009) sowie Éléments pour une éthique de la vulnérabilité. Les hommes, les animaux, la nature (2011). In der durchgängigen Angewiesenheit des Lebens („vivre de …“) liegt dabei auch ein Akzent auf der Passivität des Menschen.
Der zweite Teil betont dagegen die Fähigkeiten des Menschen sowie auch die Freude an der Existenz („la dimension de plaisir attachée à l’existence“). Dieser Teil wird in den beiden Büchern Les Nourritures (2015) und Éthique de la considération (2018) entfaltet.
Es geht dabei insgesamt um eine neue philosophische Anthropologie, in der die Relationalität und Körperlichkeit des Subjekts betont wird. In dieser Relationalität („vivre avec …“ und „vivre pour …“) lässt sich dann auch das Individuum denken, ohne in die atomistische Lesart des herkömmlichen Liberalismus zu verfallen. Das Gemeinwesen wird als säkularer Staat („État laïque“) gedacht, der sich auf Freiheit und Gleichheit in der Würde jedes Einzelnen gründet („fondé … sur la liberté et l’égalité en dignité de chacun“).
Das Buch Das Zeitalter des Lebendigen (2021) kann als eine Art (vorläufiger) Abschluss und als Resümee dieses Projekts gelesen werden. Die beiden Bücher, die sich Emanuel Levinas (2020) und Paul Ricœur (2022) widmen, sind dann aus diesem Projekt heraus zu verstehen als Würdigung zweier „Inspiratoren“ („Levinas – mon principal inspirateur“).
Rezensionen
„Wir müssen Aufklärung neu denken, fordert die Philosophin Corine Pelluchon. Sie will universelle Rechte auf andere Wesen ausdehnen und den Anspruch auf Vernunft und Gerechtigkeit verteidigen. Denn die Gegner der Aufklärung seien stark.“
Veröffentlichungen
Werk
- La Flamme ivre. Desclée de Brouwer, coll. « Littérature ouverte », 1999, ISBN 2-220-04640-0
- Leo Strauss, une autre raison, d’autres Lumières. Essai sur la crise de la rationalité contemporaine. Vrin, coll. « Problèmes et Controverses », Paris 2005, ISBN 2-7116-1756-4
- L’Autonomie brisée. Bioéthique et philosophie. PUF, coll. « Léviathan », Paris 2009, ISBN 978-2-13-057371-5
- La Raison du sensible. Entretiens autour de la bioéthique. Artège, Perpignan 2009, ISBN 978-2-916053-59-2
- Éléments pour une éthique de la vulnérabilité. Les hommes, les animaux, la nature. Le Cerf, coll. « Humanités », Paris 2011, ISBN 978-2-204-08824-4
- Comment va Marianne? Conte philosophique et républicain. François Bourin, Paris 2012.
- Tu ne tueras point. Réflexions sur l’actualité de l’interdit du meurtre. Le Cerf, coll. « Passages », Paris 2013.
- Les Nourritures. Philosophie du corps politique. Seuil, coll. « L’Ordre philosophique », Paris 2015, ISBN 978-2-021-17037-5
- dt. Übersetzung von Heinz Jatho: Wovon wir leben. Eine Philosophie der Ernährung und der Umwelt. wbg academic, Darmstadt 2020, ISBN 978-3-534-27241-9.
- Manifeste animaliste. Politiser la cause animale. Alma éditeur, Paris 2017, ISBN 978-2-36279213-7
- dt. Übersetzung von Michael Bischoff: Manifest für die Tiere. C.H. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75709-9.[20]
- Éthique de la considération. Seuil, coll. « L’Ordre philosophique », Paris 2018, ISBN 978-2-021-32160-9
- dt. Übersetzung von Heinz Jatho: Ethik der Wertschätzung. Tugenden für eine ungewisse Welt. wbg academic, Darmstadt 2019, ISBN 978-3-534-74433-6.[21]
- Pour comprendre Levinas. Seuil, coll. « La couleur des idées », Paris 2020.
- dt. Übersetzung von Hans-Dieter Gondek: Levinas verstehen. Ein Philosoph für unsere Zeit. Karl Alber Verlag, Baden-Baden 2025, ISBN 978-3-495-990926.
- Réparons le monde. Humains, animaux, nature. Rivages, coll. « Petite Bibliothèque », Paris 2020, ISBN 2-7436-4998-4
- dt. Übersetzung von Ulrike Bischoff: Verbessern wir die Welt. Die Sorge für Mensch, Tier und Natur. wbg Theiss, Darmstadt 2023, ISBN 978-3-8062-4628-5.
- Les Lumières à l’âge du vivant. Seuil, coll. « Ordres philosophiques », Paris 2021, ISBN 2-021-42501-0
- dt. Übersetzung von Ulrike Bischoff: Das Zeitalter des Lebendigen. Eine neue Philosophie der Aufklärung. wbg academic, Darmstadt 2021, ISBN 3-534-27360-5.
- Paul Ricoeur, philosophe de la reconstruction. Soin, attestation, justice. PUF, Paris 2022, ISBN 978-2-13-082720-7
- Corine Pelluchon, Markus Gabriel, Christoph Horn, Anna Katsman, Wilhelm Krull, Anna Luisa Lippold und Ingo Venzke: Auf dem Weg zu einer Neuen Aufklärung. Ein Plädoyer für zukunftsorientierte Geisteswissenschaften. The New Institute. Interventions, Hamburg 2022, ISBN 978-3837666359.
- L’espérance, ou la traversée de l’impossible. Rivages, Paris 2023, ISBN 978-2-7436-5847-2
- dt. Übersetzung von Grit Fröhlich: Die Durchquerung des Unmöglichen. Hoffnung in Zeiten der Klimakatastrophe. C. H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-80753-4.
- L’être et la mer. Pour un existentialisme écologique. PUF, Paris 2024, ISBN 978-2-13-085043-4
- La démocratie sans emprise ou la puissance du féminin. Rivages, Paris 2025, ISBN 978-2-74366620-0
- dt. Übersetzung von Grit Fröhlich: Die Macht des Weiblichen. Ideen zu einer Demokratie ohne Herrschaft. C. H. Beck, München 2026, ISBN 978-3-406-84417-1.
Übersetzungen
- Leo Strauss: La Critique de la religion chez Hobbes. PUF, coll. « Fondements de la politique », Paris 2005, ISBN 2-13-054688-9.
Auszeichnungen
Ihre signifikanten Beiträge wurden mit einer Reihe von renommierten Auszeichnungen gewürdigt, darunter der Prix Moron (2012) für Éléments pour une éthique de la vulnérabilité, der Prix Édouard-Bonnefous (2015) und der Prix Paris-Liège (2016) für Les Nourritures sowie der Günther-Anders-Preis für kritisches Denken im Jahr 2020. Im Jahr 2021 wurde sie zudem zum Chevalier der Ehrenlegion ernannt. Die wiederholte Würdigung durch diverse renommierte Auszeichnungen veranschaulicht, dass das Werk nicht allein akademisch fundiert ist, sondern zudem eine zunehmende öffentliche sowie kritische Resonanz erfährt. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass sie eine zunehmende Wirkung und Relevanz über spezialisierte philosophische Kreise hinaus aufweist. Auszeichnungen wie der Günther-Anders-Preis für kritisches Denken fungieren nicht nur als akademische Anerkennung, sondern signalisieren oft das tiefgreifende Engagement eines Philosophen mit drängenden gesellschaftlichen Fragen und seine Fähigkeit, prägnante Kritiken an zeitgenössischen Problemen zu formulieren. Die Tatsache, dass ihre Bücher in mehrere Sprachen übersetzt wurden, unterstreicht die breitere Anziehungskraft und intellektuelle Resonanz der Autorin. Dies lässt darauf schließen, dass Pelluchons Ideen nicht auf den Elfenbeinturm beschränkt sind, sondern den intellektuellen Diskurs aktiv prägen und bei einem breiteren Publikum Anklang finden, das sich mit kritischem Denken, ökologischen Herausforderungen und sozialer Gerechtigkeit befasst. Dies impliziert eine praktische und einflussreiche Dimension ihrer Philosophie.
Liste der Auszeichnungen
- 2006: François-Furet-Preis für ihr Buch Leo Strauss : une autre raison, d'autres Lumières[3]
- 2012: Moron-Preis (seit 1987 jährlich vergebener Preis der Französischen Akademie für Philosophie der Stiftung Renaudin) für ihr Buch Éléments pour une éthique de la vulnérabilité. Les hommes, les animaux, la nature[22]
- 2015: Edouard-Bonnefous-Preis (seit 1997 jährlich vergebener Preis der Stiftung Edouard Bonnefous innerhalb des Institut de France an Autorinnen und Autoren, die humanistische Werte vertreten) für ihr Buch Les Nourritures. Philosophie du corps politique[23]
- 2016: Paris-Lüttich-Preis (gestiftet von der Stadt Lüttich, seit 2012 jährlich für den besten geisteswissenschaftlichen Essay in französischer Sprache verliehen) für ihr Essay Les Nourritures. Philosophie du corps politique[24]
- 2020: Günther Anders-Preis für kritisches Denken für ihre „philosophische Gegenwartsdiagnostik, die radikal modernekritische Wege in eine ökologische Zivilisation aufzeigt, ohne die Errungenschaften der Aufklärung preiszugeben.“[25]
- 2021: Ritter der französischen Ehrenlegion.
- 2025:
- Dr.-Leopold-Lucas-Preis für ihre Beiträge zur politischen Philosophie, insbesondere zu Tierwohl, Klimakrise und der Stärkung pluralistischer Demokratie. Die Universität Tübingen würdigte damit auch, dass sie grundlegende philosophische Fragen mit konkreten politischen Vorschlägen verbindet.[26][27]
- Die Medaille der französischen Marineakademie für „Das Sein und das Meer. Für einen ökologischen Existentialismus“[28]
Literatur
- Klaas Huizing: Über die Liebe zur Welt. Corine Pelluchon entwirft eine Philosophie des Genusses, der Nahrung und der Wertschätzung. In: Zeitzeichen 9/2022, S. 46–49.
Siehe auch
Weblinks
- Homepage von Corine Pelluchon (frz.)
- Info zu Corine Pelluchon im Perlentaucher
- Ethik der Wertschätzung – Moral ohne Zeigefinger Deutschlandfunk Juni 2019
- Michael Hesse: Corine Pelluchon: „Die radikalen Veränderungen, die nötig sind, brauchen Freiheit und nicht Zwang“. In: Frankfurter Rundschau. 4. Mai 2020 (Interview mit Corine Pelluchon).
- Für eine neue Aufklärung - Jenseits der Naturbeherrschung Deutschlandfunk vom 14. November 2011
- Changer la vie - Die Zeit des Universalismus, der die intellektuelle Kultur Frankreichs prägte, neigt sich ihrem Ende zu. Ein ökologisches Denken soll an seine Stelle treten. In Die Zeit 21. April 2022.
- Aufklärung neu denken. Ein Vortrag von Corine Pelluchon am 20. Mai 2022 in Koblenz.
- Hoffnung in Zeiten der Klimakatastrophe. In SRF-Kultur Sternstunde, Zurich, Sept. 2023
- Jürgen Wiebicke: Corine Pelluchon: Tugendethik. (mp3-Audio; 50 MB; 55 Minuten) In: WDR-5-Sendung „Das philosophische Radio“. 12. November 2023 (Gespräch mit Corine Pelluchon).
- Deutschlandfunk Kulturfragen. Debatten und Dokumente vom 24. März 2024: „Es könnte alles so schön sein, wenn…“ wir Hoffnung hätten. Die Philosophin Corine Pelluchon im Gespräch mit Christiane Florin
- Moralischer Wandel bei Iris Murdoch und Corine Pelluchon