Corpus-Christi-Wasserkraftwerk

Wasserkraftprojekt am Río Paraná zwischen Argentinien und Paraguay From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Corpus-Christi-Wasserkraftwerk ist ein in Planung befindliches, binationales Wasserkraftwerk- und Talsperrenprojekt in Argentinien (Provinz Misiones) und Paraguay (Departamento Itapúa) am Río Paraná.

Schnelle Fakten
Corpus-Christi-Wasserkraftwerk
Lage Argentinien (Provinz Misiones) und Paraguay (Departamento Itapúa)
Zuflüsse Paraná
Abfluss Paraná
Größere Orte am Ufer Corpus Christi (Misiones)
Größere Orte in der Nähe Hohenau (Paraguay)
Corpus-Christi-Wasserkraftwerk (Paraguay)
Corpus-Christi-Wasserkraftwerk (Paraguay)
Koordinaten 27° 6′ 9″ S, 55° 31′ 14″ W
Daten zum Bauwerk
Bauzeit unklar
Kraftwerksleistung 3000 MW
Daten zum Stausee
Bemessungshochwasser 30.000 m³/s
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Das Wasserkraftwerk ist bereits seit 1960 in Planung. Es soll auf eine Leistung von 3000 Megawatt ausgelegt werden. Andere Quellen sprechen von 2700 oder 4600 MW. Der Strom soll nach Brasilien geleitet werden. Die geschätzten Baukosten betragen 4 Milliarden Dollar. Die Hochwasserentlastung soll eine Leistungsfähigkeit von 30.000 Kubikmetern pro Sekunde bekommen, um die enormen Wassermengen des Paraná bei Hochwasser ableiten zu können. 1996 wurde in der Provinz Misiones eine Volksbefragung durchgeführt, die jedoch negativ ausfiel. Da sich die technischen Bedingungen geändert hätten, soll nach 30 Jahren ein neues Referendum durchgeführt werden. Die Staumauer soll nun nach den neuen Plänen etwas weiter flussaufwärts an der Insel Pindoi entstehen und die Fläche der Flutung auf jeweils 7000 ha an beiden Ufern begrenzt werden.[1] Mit einer Investition von 5 Milliarden US-Dollar sollen 22 Turbinen mit einer Leistung von jeweils 144 Megawatt errichtet werden, die 10 % des Energieverbrauchs Argentiniens erzeugen würden.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

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