Cosmus Heer
Landammann des Kantons Glarus, Schweiz
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Cosmus Heer (* 30. Januar 1727 in Glarus; † 4. Juli 1791 ebenda) war von 1771 bis 1774 Landammann des Kantons Glarus.[1]
Herkunft und Familie
Cosmus Heer entstammt der einflussreichen Schweizer Familie Heer. Er ist der Großvater des gleichnamigen Cosmus Heer (1790–1837).[2] Ab 1757 war er mit Anna Katharina Schindler von Mollis (1738–1761) und ab 1768 mit Anna Katharina Blumer von Glarus (1743–1786) verheiratet.[1] Aus seiner zweiten Ehe gingen drei Söhne hervor: Joachim (1765–1799),[3] Othmar (1768–1795)[1] und Niklaus (1775–1822).[4]
Beruf und Wirken
Cosmus Heer erhielt 1746 den Doktor beider Rechte.[1] 1769 wurde er zum Präsidenten der Helvetischen Gesellschaft ernannt,[5] dessen Mitglied er ab 1762 war.[6] Er setzte sich unter anderem für die Landesbibliothek und bessere Landstraßen ein.[5] Ab 1765 beschäftigte er Anna Göldi als Haushälterin,[7] die 1782 als letzte Europäerin wegen angeblicher Hexerei hingerichtet wurde. Cosmus Heer glaubte nicht an Hexerei.[5]
Literatur
- Veronika Feller-Vest: Cosmus Heer. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
Weblinks
- Publikationen von und über Cosmus Heer im Katalog Helveticat der Schweizerischen Nationalbibliothek