Counterpart

US-amerikanische Fernsehserie (2017–2019) From Wikipedia, the free encyclopedia

Counterpart ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Fernsehserie. Sie wird vom Sender Starz seit dem 10. Dezember 2017 ausgestrahlt. Von der Serie, deren Hauptdarsteller Oscar-Preisträger J. K. Simmons ist, wurden vom Sender von Beginn an zwei je 10 Folgen umfassende Staffeln bestellt.[2][3] Am 11. Februar 2019 wurde bekannt, dass Starz die Serie nicht fortsetzen wird.[4] Die Produktionsfirma Media Rights Capital bemühte sich jedoch um eine Fortsetzung bei einem anderen TV-Sender oder Streaminganbieter.[5] Allerdings verkündete Justin Marks, der die Serie kreierte, am 3. April auf seinem Twitter-Account, dass es keine dritte Staffel der Serie geben wird.[6]

TitelCounterpart
OriginalspracheEnglisch, Deutsch
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Serie
Titel Counterpart
Produktionsland Vereinigte Staaten, Deutschland
Originalsprache Englisch, Deutsch
Genre Science-Fiction
Erscheinungsjahre 2017–2019
Länge 56 bis 60 Minuten
Episoden 20 in 2 Staffeln
Produktions­unternehmen Gilbert Films, Anonymous Content, Gate 34, Media Rights Capital, Starz Originals, Studio Babelsberg[1]
Idee Justin Marks
Musik Jeff Russo
Kamera Martin Ruhe
Premiere 10. Dez. 2017 auf Starz
Deutschsprachige Premiere Juli 2018 auf Starzplay
Besetzung und Synchronisation
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In Deutschland und Österreich ist die Serie bei Starzplay zu sehen.[7]

Inhalt

Howard Silk arbeitet seit dreißig Jahren für eine bürokratische UN-Agentur in Berlin; Seine Freigabe ist jedoch zu niedrig, als dass man ihm sagen könnte, was seine Arbeit im Hintergrund wirklich beinhaltet. Tatsächlich überwacht die Behörde einen Übergang zu einer parallelen Erde, einer Kopie von Howards Welt, die 1987 von ostdeutschen Wissenschaftlern geschaffen wurde und seitdem divergiert. Silks „anderes“ Selbst, sein Gegenstück von der anderen Seite, ist unter anderem ein Feldagent, der regelmäßig Kreuzgänge vornimmt, um „andere“ aus der anderen Dimension abzuholen, die Schurken geworden sind. Streitigkeiten in der Agentur im Paralleluniversum gehen auf die „reale“ Seite über, was Silk und seine komatöse Frau in Gefahr bringt.

Besetzung

Die Synchronisation der Serie wird bei der Antares Film unter der Dialogregie von Michael Ernst erstellt.[8]

Weitere Informationen Rolle, Schauspieler ...
Hauptrollen
Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Howard Silk J. K. Simmons Jan Spitzer
Emily Silk[9] Olivia Williams Almut Zydra
Peter Quayle Harry Lloyd Marcel Collé
Clare[10] Nazanin Boniadi Susanne Geier
Nadia Fierro / Baldwin Sara Serraiocco Patrizia Carlucci
Josef Aldrich[11] Ulrich Thomsen Rainer Doering
Ian Shaw Nicholas Pinnock Felix Spieß
Cyrus[12] Mido Hamada Florian Clyde
Naya Temple[13] Betty Gabriel
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Weitere Informationen Rolle, Schauspieler ...
Nebenrollen
Rolle Schauspieler Synchronsprecher
Bob Dwyer Kenneth Choi Florian Halm
Claude Lambert Guy Burnet Dirk Stollberg
Alexander Pope Stephen Rea Rainer Gerlach
Andrei Bernhard Forcher Valentin Stilu
Anna Burton-Silk Sarah Bolger Esra Vural
Heinrich Bjorn Johnson Nicolas König
Ringleader Lotte Verbeek
Eric Burton Jamie Bamber Florian Hoffmann
Marcel Karim Saleh Julien Haggège
Roland Fancher Richard Schiff Erich Räuker
Angel Eyes Nolan Gerard Funk Roman Wolko
Greta Liv Lisa Fries Liv Lisa Fries
Lydia Burton Jacqueline Bisset Katharina Lopinski
Lieber Stefan Kapičić
Ava Fancher Jacqueline Antaramian Nina Herting
Mira Christiane Paul Christiane Paul
Friedrich Ingo Rademacher
Raash Marco Khan Samuel Zekarias
Martin Dieter Hallervorden
Ethel Fanny Altenburger
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Produktion

Die Dreharbeiten der Serie fanden zu Teilen in Los Angeles und überwiegend in Deutschland statt. Das auch koproduzierende Studio Babelsberg in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam organisierte Drehorte an Originalmotiven in Berlin, Potsdam und Umgebung, außerdem wurde in den Ateliers des Filmstudios selbst gedreht.[14][15][11][16]

Für die Rolle des Aldrich wurde ursprünglich Michael Nyqvist gecastet,[10] dieser verstarb aber vor Beginn der Dreharbeiten und wurde durch Ulrich Thomsen ersetzt.[11]

Kritiken

"Das Ganze spielt im gegenwärtigen Berlin, dem Lieblingsdrehort aktueller Hollywood-Produktionen", so die Rezensentin der Süddeutschen Zeitung nach Sichtung der ersten Staffel. "Die Stadt fungiert als Alibi für den geschichtlichen Kontext und das kafkaeske Setting: Eine namenlose Behörde, Männer in identischen grauen Anzügen, die nicht wissen, was sie tun und warum sie es tun. Davon abgesehen ist ein Großteil der Protagonisten, so auch Howard, englischsprachiger Herkunft, und Counterpart könnte genauso in London oder Washington spielen."[17]

Das Lexikon des Internationalen Films bewertete die Serie nach der ersten Staffel mit vier von fünf möglichen Sternen und lobte sie für ihren „hochspannenden Spionage-Plot“.[18]

Einzelnachweise

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