Crepis fraasii
Art der Gattung Pippau (Crepis)
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Crepis fraasii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

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Crepis fraasii in Zypern | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Crepis fraasii | ||||||||||||
| Sch.Bip. |
Merkmale
Crepis fraasii ist ein ausdauernder Rhizom-Geophyt, der Wuchshöhen von 6 bis 50 Zentimetern erreicht. Das Rhizom ist dunkel, kräftig, waagerecht bis schräg und sieht abgebissen aus. Die Grundblätter sind leierförmig-fiederspaltig. Ihre Endfieder ist breit verkehrteiförmig und entfernt gezähnelt, die Seitenfiedern sind breit, stumpf oder spitz. Die Hülle ist 8 bis 11 Millimeter groß. An ihrem Grund ist sie dünnfilzig und weist wenige, ausgebreitete Drüsenhaare auf. Die äußeren Hüllblätter sind 8 bis 11, selten bis 14 Millimeter lang, lanzettlich und spitz. Sie sind 0,5- bis 0,25-mal so lang wie die inneren Hüllblätter. Die Früchte sind dunkelbraun, spindelförmig und weisen meist 15 bis 20, selten auch 13 oder 14 Rippen oder Streifen auf.[1]
Die Blütezeit reicht von April bis August.[1]
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12.[2]
Vorkommen
Crepis fraasii kommt im nordöstlichen Mittelmeerraum[1] vor, nämlich in Griechenland, in Kreta, in der Ägäis, in der Türkei und in Zypern.[3]
Taxonomie und Systematik
Crepis fraasii wurde 1842 von Carl Heinrich Schultz in Flora; oder, (allgemeine) botanische Zeitung Band 25 Teil 1 Seite 173 erstbeschrieben. Das Epitheton "fraasii" ehrt den Entdecker der Pflanze, Fraas, Professor der Botanik in Athen. Man kann zwei Unterarten unterscheiden:[4]
- Crepis fraasii subsp. fraasii: Sie kommt im gesamten Gebiet der Art vor.[4]
- Crepis fraasii subsp. mungieri (Boiss. & Heldr.) P.D.Sell (Syn.: Crepis mungieri Boiss. & Heldr. ("Mungierii")): Sie kommt auf Kreta vor und wurde 1847 von Theodor Heinrich Hermann von Heldreich entdeckt.[4] Nach Euro+Med ist sie nicht als selbstständige Unterart anzusehen.[3]