Crepis fraasii

Art der Gattung Pippau (Crepis) From Wikipedia, the free encyclopedia

Crepis fraasii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Pippau (Crepis) in der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Grundständige Blätter
Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Crepis fraasii

Crepis fraasii in Zypern

Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Pippau (Crepis)
Art: Crepis fraasii
Wissenschaftlicher Name
Crepis fraasii
Sch.Bip.
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Merkmale

Crepis fraasii ist ein ausdauernder Rhizom-Geophyt, der Wuchshöhen von 6 bis 50 Zentimetern erreicht. Das Rhizom ist dunkel, kräftig, waagerecht bis schräg und sieht abgebissen aus. Die Grundblätter sind leierförmig-fiederspaltig. Ihre Endfieder ist breit verkehrteiförmig und entfernt gezähnelt, die Seitenfiedern sind breit, stumpf oder spitz. Die Hülle ist 8 bis 11 Millimeter groß. An ihrem Grund ist sie dünnfilzig und weist wenige, ausgebreitete Drüsenhaare auf. Die äußeren Hüllblätter sind 8 bis 11, selten bis 14 Millimeter lang, lanzettlich und spitz. Sie sind 0,5- bis 0,25-mal so lang wie die inneren Hüllblätter. Die Früchte sind dunkelbraun, spindelförmig und weisen meist 15 bis 20, selten auch 13 oder 14 Rippen oder Streifen auf.[1]

Die Blütezeit reicht von April bis August.[1]

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 12.[2]

Vorkommen

Crepis fraasii kommt im nordöstlichen Mittelmeerraum[1] vor, nämlich in Griechenland, in Kreta, in der Ägäis, in der Türkei und in Zypern.[3]

Taxonomie und Systematik

Crepis fraasii wurde 1842 von Carl Heinrich Schultz in Flora; oder, (allgemeine) botanische Zeitung Band 25 Teil 1 Seite 173 erstbeschrieben. Das Epitheton "fraasii" ehrt den Entdecker der Pflanze, Fraas, Professor der Botanik in Athen. Man kann zwei Unterarten unterscheiden:[4]

  • Crepis fraasii subsp. fraasii: Sie kommt im gesamten Gebiet der Art vor.[4]
  • Crepis fraasii subsp. mungieri (Boiss. & Heldr.) P.D.Sell (Syn.: Crepis mungieri Boiss. & Heldr. ("Mungierii")): Sie kommt auf Kreta vor und wurde 1847 von Theodor Heinrich Hermann von Heldreich entdeckt.[4] Nach Euro+Med ist sie nicht als selbstständige Unterart anzusehen.[3]

Belege

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