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Crepis sibthorpiana

Art der Gattung Pippau (Crepis) From Wikipedia, the free encyclopedia

Crepis sibthorpiana ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie ist zu Ehren des Botanikers John Sibthorp (1758–1796) benannt.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Crepis sibthorpiana
Systematik
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Cichorioideae
Tribus: Cichorieae
Gattung: Pippau (Crepis)
Art: Crepis sibthorpiana
Wissenschaftlicher Name
Crepis sibthorpiana
Boiss. & Heldr.
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Beschreibung

Crepis sibthorpiana ist ein ausdauernder Schaft-Hemikryptophyt, der Wuchshöhen von 3 bis 12 Zentimeter erreicht. Der Stängel besitzt kurze, sparrige, kräftige Verzweigungen. Die Grundblätter sind 20 bis 60 Millimeter lang und tief schrotsägeförmig-leierförmig, ihr Endabschnitt ist groß. Die Hülle ist 8 bis 11 Millimeter lang, kurz und dicht graufilzig. Die äußeren Hüllblätter erreichen bis zu einem Drittel der Länge der inneren Hüllblätter. Die Außenseite der Zungenblüten ist rötlich-purpurn gefärbt. Die Früchte sind 3 bis 5,5 Millimeter lang, braun und weisen 10 gleiche Rippen auf.

Die Blütezeit reicht von Juni bis September.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 8.[1]

Vorkommen

Crepis sibthorpiana ist auf Kreta in den Regionalbezirken Chania und Rethymno endemisch. Die Art wächst hier in den Lefka Ori und im Ida-Gebirge auf steinigen und felsigen Kalkböden, auf Schutthalden und in Dolinen in Höhenlagen von 1000 bis 2450 Meter.

Taxonomie

Crepis sibthorpiana wurde 1835 von James Edward Smith als Hieracium foetidum in Sibthorp und Smith: Florae graeca Band 8 Seite 74 erstbeschrieben. Die Autoren übersahen dabei, dass der Name Hieracium foetidum von Carl Ludwig Willdenow 1803 für eine andere Art vergeben worden war. Pierre Edmond Boissier und Theodor von Heldreich gaben der Art daher 1849 in Diagnoses Plantarum Orientalium novarum Serie 1 Band 11 Seite 55 den neuen Namen Crepis sibthorpiana.

Literatur

  • Ralf Jahn, Peter Schönfelder: Exkursionsflora für Kreta. Mit Beiträgen von Alfred Mayer und Martin Scheuerer. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1995, ISBN 3-8001-3478-0, S. 341.

Einzelnachweise

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