Cruise Control (Film)
US-amerikanischer Kurzfilm von Matt Palmieri
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Cruise Control ist ein US-amerikanischer Kurzfilm von Matt Palmieri aus dem Jahr 1992. Bei der Oscarverleihung 1993 war der Film für einen Oscar als Bester Kurzfilm nominiert.
| Film | |
| Titel | Cruise Control |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigte Staaten |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1992 |
| Länge | 20 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Matt Palmieri |
| Drehbuch | Matt Palmieri |
| Produktion | Matt Palmieri |
| Musik | David McHugh |
| Kamera | Matthew F. Leonetti |
| Schnitt | Martin Hunter |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Der selbstgefällige, egozentrische Anwalt Fraser hat mit seinem Auto auf einer einsamen Landstraße eine Panne. Notgedrungen muss er die Hilfe dreier zwielichtig wirkender Gestalten in Anspruch nehmen.
Produktion und Veröffentlichung
Cruise Control war das Regiedebüt von Matt Palmieri, der zuvor bei MGM an der Entwicklung und Produktion von Filmen mitgewirkt hatte. Er produzierte den Film mit seinem eigenen Produktionsunternehmen Palmieri Pictures für ein Budget von 50.000 US-Dollar.[1] Dass Cruise Control ein Kurzfilm wurde, lag vor allem daran, dass Palmieri es sich mit dem begrenzten Budget nicht leisten konnte, einen längeren Film zu produzieren.[1] Victor H. „Hank“ Palmieri fungierte als Co-Produzent des Films; Beau Marks als Executive Producer.
Matt Palmieri konnte die mit ihm bekannten Schauspieler Sean Penn, Ed Begley junior, Max Perlich und Harry Dean Stanton überzeugen, ohne Gage in seinem Film aufzutreten.[1] Palmieri und Penn kannten sich bereits seit der Grundschulzeit und waren seither eng befreundet.[2] In weiteren ungenannten Rollen traten Matt Palmieri und Erin Mark Lawrence auf.
Die Dreharbeiten fanden in der Nähe der Stadt Lancaster statt und nahmen drei Tage in Anspruch.[1] Als Kameramann fungierte Matthew F. Leonetti. Den Schnitt übernahm der britische Filmeditor Martin Hunter, der zuvor unter anderem den Schnitt von Filmen wie Full Metal Jacket, Cold Front – Ein Killer läuft Amok oder Ein fremder Klang verantwortet hatte. Die Filmmusik komponierte David McHugh.
Der Film wurde ab dem 23. November 1992 in Los Angeles in Kinos gezeigt.
Auszeichnungen und Nominierungen
Beim Aspen Shortsfest vom 25. bis 27. Februar 1993 in Aspen setzte sich der Film gegen 300 andere Einreichungen durch und Palmieri wurde für sein Regiedebüt mit dem First Prize for Professional Film ausgezeichnet.[3][4]
Im Oktober 1992 wurde Cruise Control beim 28. Chicago International Film Festival gezeigt.[5] Der Film wurde dort mit einem Certificate of Merit für das Beste Kurzfilmdrama ausgezeichnet. Außerdem war der Film für den Hauptpreis Gold Hugo als Bester Kurzfilm nominiert, unterlag dort aber Paul Warners In the Name of the Father.
Bei der Oscarverleihung 1993 war der Film für einen Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert.[6] Der Oscar in dieser Kategorie ging jedoch an Sam Karmann für dessen Kurzfilm Omnibus.[7]
Nachwirkung
Der Festival-Erfolg von Cruise Control brachte Palmieri einen Vertrag mit Bill Block von der Talentagentur International Creative Management ein.[1] Palmieri realisierte dennoch erst im Jahr 2000 mit Sand einen weiteren Film als Regisseur und konzentrierte sich in der Folge vor allem auf die Produktion von Filmen.
Cruise Control wurde trotz seiner Oscar-Nominierung nur selten öffentlich aufgeführt und ist weder als Home-Entertainment-Release noch bei Streaming-Diensten verfügbar. Eine 35mm-Kopie des Films befindet sich im Academy Film Archive in Hollywood.[8]
Beim 13. Harry Dean Stanton Fest 2025 in Lexington, Kentucky, wurde der Film im Farish Theater in Anwesenheit von Matt Palmieri und Ed Begley junior vorgeführt.[9][10]
Weblinks
- Cruise Control bei IMDb
- Cruise Control bei academycollection.org