Cona (Shannan)
Kreisfreie Stadt in Shannan, Tibet, China
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Cona (tibetisch: མཚོ་སྣ་རྫོང, Umschrift nach Wylie: mtsho sna rdzong; auch: Tshona Dzong) ist ein Kreis im Regierungsbezirk Shannan des Autonomen Gebiets Tibet der Volksrepublik China.
| Tibetische Bezeichnung |
|---|
| Tibetische Schrift: མཚོ་སྣ་རྫོང |
| Wylie-Transliteration: mtsho sna rdzong |
| Offizielle Transkription der VRCh: Cona |
| THDL-Transkription: Tsona |
| Andere Schreibweisen: Tshona |
| Chinesische Bezeichnung |
| Traditionell: 錯那縣 |
| Vereinfacht: 错那县 |
| Pinyin: Cuònà Xiàn |

Größe und Bevölkerung
Der Kreis Cona hat eine Fläche von 6.640 Quadratkilometern und knapp 14.000 Einwohner (Stand: Zensus 2020).[1] Bei der Volkszählung von 1990 hatte Cona 13.935 Einwohner, davon 13.254 Tibeter und 127 Han-Chinesen; die übrige Bevölkerung gehört vor allem zum Volk der Monba.
- Ethnische Gliederung der Bevölkerung Conas (2000)
Geschichte
Teile des Kreises Cona werden de facto von der indischen Regierung kontrolliert und dort zum Bundesstaat Arunachal Pradesh gezählt. Die chinesische Regierung beansprucht – trotz eines anderen Verlaufs der McMahon-Linie – weiterhin ganz Cona als Teil des Autonomen Gebiets Tibet. Beim indisch-chinesischen Grenzkrieg (1962) wurden die chinesischen Territorialansprüche militärisch untermauert.
Persönlichkeiten
Tshangyang Gyatsho, der VI. Dalai Lama (1683–1706), stammt aus der Großgemeinde Dawang, die im indisch kontrollierten Teil des Kreises liegt.
Administrative Gliederung
Auf Gemeindeebene setzt sich der Kreis aus einer Großgemeinden und neun Gemeinden (davon vier Nationalitätengemeinden der Monba) zusammen. Diese sind (amtl. Schreibweise / Chinesisch):
Literatur
- Guójiā cèhuìjú dìmíng yánjiūsuǒ 国家测绘局地名研究所, Xīzàng dìmíng 西藏地名 / bod ljongs sa ming བོད་ལྗོངས་ས་མིང (Tibetische Ortsnamen), Beijing, Zhōngguó Zàngxué chūbǎnshè 中国藏学出版社 1995, ISBN 7-80057-284-6.
Weblinks
- 错那县 (中国行政区划网)