Cussonia spicata
Art der Gattung Cussonia
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Cussonia spicata ist eine Pflanzenart in der Familie der Araliengewächse (Araliaceae) aus Afrika.
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Cussonia spicata, Mpumalanga | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cussonia spicata | ||||||||||||
| Thunb. |
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Cussonia spicata sind immergrüne Bäume mit einer rundlichen stark verzweigten Krone mit Wuchshöhen bis über 15 Metern.[1][2] Im Kurisa Forest in der Nähe von Polokwane, Südafrika existiert ein sehr großes, seltenes Exemplar mit 35 Meter Höhe und mehr als 3,7 Meter Durchmesser, welches zu den Rekordbäumen des Landes zählt.[3] Die grobe Borke ist grau und korkig.
Die wechselständigen, bis zu 70 Zentimeter langen und kahlen, handförmigen Laubblätter schopfig an den Zweigenden sind doppelt gefiedert mit fünf bis neun Fiederblättchen. Die ledrigen Blättchen sind meist gesägt bis fast ganz. Die sehr langen und dicke Blattstiele sind bis über 0,7 Meter lang. Die Blättchenstiele und die Rhachis sind oft geflügelt.[1][2] Es sind Nebenblätter vorhanden.
Blüten
Die zwittrigen und sitzenden, meist fünfzähligen Blüten sind klein und gelblich grün mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenstand ist in endständigen, dichten, vielblütigen, zu mehreren doldig angeordnete Ähren, in Kolben angeordnet, was ihnen ein einzigartiges Aussehen gibt. Sie ähneln einem Kandelaber aus Mikrophonen.[1] Der Kelch ist reduziert. Der unterständige Fruchtknoten ist zweikammerig mit zwei Griffeln. Es ist ein Diskus vorhanden.
Fruchtstand, Früchte und Samen
Die kleinen Steinfrüchte sind kantig bis rundlich, purpur bis braun und messen 4 bis 6 Millimeter im Durchmesser.[1]

Verbreitung
Cussonia spicata ist in Ost- bis Südafrika weitverbreitet. Die Verbreitung reicht vom Kongo, dem Sudan über Kenia bis Madagaskar und den südafrikanischen Provinzen Gauteng, KwaZulu-Natal, Limpopo, Mpumalanga, Nordwest, Ostkap und Westkap. Außerdem kommt sie auf den Komoren vor. In Neuseeland wurde die Art eingeführt.[4][5][6]
Verwendung
Taxonomie
Cussonia spicata wurde 1780 durch Carl Peter Thunberg in Nova Acta Regiae Societatis Scientiarum Upsaliensis, Serie 2 Band 3, Seite 212 erstbeschrieben. Der Gattungsname Cussonia ehrt den französischen Arzt und Botaniker Pierre Cusson (1727–1783). Das Epitheton "spicata" bedeutet "ährig" und bezieht sich auf die ährigen Blütenstände.[2]
Literatur
- Franz Thonner: Die Blütenpflanzen Afrikas. 1908, S. 426, Taf. 119.
- William Henry Harvey, Otto Wilhelm Sonder: Flora Capensis. Volume II, Reeve, 1894, S. 568 f, online auf biodiversitylibrary.org.
Weblinks
- Cussonia spicata bei Tree SA.