Cyanea heluensis

Art der Gattung Cyanea From Wikipedia, the free encyclopedia

Cyanea heluensis ist eine sehr seltene Pflanzenart in der Gattung Cyanea innerhalb der Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae). Sie kommt ausschließlich auf der hawaiianischen Insel Maui vor. Sie wurde 2010 von dem Botaniker Hank Oppenheimer entdeckt.

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Cyanea heluensis
Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Glockenblumengewächse (Campanulaceae)
Unterfamilie: Lobeliengewächse (Lobelioideae)
Gattung: Cyanea
Art: Cyanea heluensis
Wissenschaftlicher Name
Cyanea heluensis
H.Oppenh.
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Beschreibung

Es handelt sich um einen stark verzweigten, ausladenden oder aufrecht wachsenden Strauch mit bis zu 3 Meter langen Stämmen. Die welligen, spitzen Blätter sind oberseits dunkelgrün und unterseits heller, stehen gehäuft an Zweigen und erreichen eine Länge bis 29 Zentimeter und eine Breite von 6 Zentimetern. Sie stehen mit einem etwa 4 Zentimeter langen Blattstiel an den Zweigen. Die Mittelrippe der Blätter ist unterseits purpurfarben, und die Blattränder sind schwach gelappt bis gekerbt. Die Pflanze sondert einen weißen Saft ab.[1]

Die wenigblütigen Blütenstände befinden sich in den Blattachseln der unteren Blätter. Sie sind größtenteils fein behaart und tragen 5 bis 10 Blüten. Der Kelch ist grün und etwa 5 Millimeter lang, die lange und schmale, außen behaarte Krone ist weiß und leicht gebogen, etwa 50 Millimeter lang und 5 Millimeter breit, mit etwa 15 Millimeter langen Kronzipfeln.

Die Frucht ist eine orangefarbene, rundliche Beere mit einem Durchmesser bis zu 1 Zentimeter, die zahlreiche kleine, braune Samen von weniger als 1 Millimeter Länge enthält.[1]

Taxonomie

Die Pflanze wurde 2010 erstmals vom Botaniker Hank Oppenheimer im abgelegenen Hochland der West Maui Mountains entdeckt.[2] Sie wurde sofort als neue Art der Gattung Cyanea erkannt, die im August 2025 81 Arten umfasste, die alle auf den Hawaii-Inseln endemisch sind. Bei einem späteren Besuch des Fundorts sammelte Oppenheimer Pflanzenproben, anhand derer er seine 2020 veröffentlichte Beschreibung erstellte.[1]

Etymologie

Das Artepitheton heluensis bezieht sich auf den Fundort des ursprünglichen Fundes auf dem Helu-Gipfel, kombiniert mit dem lateinischen Suffix -ensis, „von“.[1]

Einzelnachweise

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