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Cyclohexylacetat

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Cyclohexylacetat ist ein Carbonsäureester, der sich von Cyclohexanol und Essigsäure ableitet. Er wird als Duft- und Aromastoff verwendet.

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Cyclohexylacetat
Allgemeines
Name Cyclohexylacetat
Summenformel C8H14O2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 622-45-7
EG-Nummer 210-736-6
ECHA-InfoCard 100.009.761
PubChem 12146
ChemSpider 11647
Wikidata Q2706345
Eigenschaften
Molare Masse 142,2 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig[1]

Dichte

0,97 g·cm−3 (25 °C)[1]

Schmelzpunkt

−83 °C[1]

Siedepunkt

173 °C[1]

Dampfdruck
Löslichkeit

wenig löslich in Wasser (2 g·l−1 bei 20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[1]
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 226
P: 210233240241242243[1]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa).
Schließen

Herstellung

Cyclohexylacetat kann durch Veresterung von Cyclohexanol mit Essigsäure unter saurer Katalyse[2] oder durch Umsetzung von Cyclohexen mit Essigsäure[3] gewonnen werden.

Eigenschaften

Sicherheitstechnische Kenngrößen

Cyclohexylacetat bildet entzündliche Dampf-Luft-Gemische. Die Verbindung hat einen Flammpunkt unterhalb von 58 °C. Die untere Explosionsgrenze (UEG) liegt bei 0,9 Vol.‑% (54 g/m³). Die Grenzspaltweite wurde mit 0,95 mm (50 °C) bestimmt. Es resultiert damit eine Zuordnung in die Explosionsgruppe IIA. Die Zündtemperatur beträgt 330 °C. Der Stoff fällt somit in die Temperaturklasse T2.[1]

Verwendung

Cyclohexylacetat wird als Duftstoff in Kosmetika und Reinigungsmitteln eingesetzt, allerdings in geringer Menge unter 100 kg pro Jahr.[4] In der EU ist es unter der FL-Nummer 09.027 als Aromastoff für Lebensmittel allgemein zugelassen.[5]

Toxikologie

Verschiedene Studien zur oralen Gabe bei Ratten und dermalen Applikation bei Kaninchen ergaben in allen Fällen einen LD50-Wert über 5 g/kg. Die Verbindung verursacht Augenreizungen und in hohen Konzentrationen Hautreizungen, jedoch keine Sensibilisierung.[4]

Einzelnachweise

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