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Córas Iompair Éireann

staatliches Verkehrsunternehmen Irlands From Wikipedia, the free encyclopedia

Córas Iompair Éireann (CIÉ) (Aussprache: [ˈkoːɾəs ˈimpəɾʲ ˈeːɾʲən], irisch für „Transportsystem Irlands“) ist das staatliche Verkehrsunternehmen der Republik Irland mit Unternehmenssitz in Dublin.

Schnelle Fakten
Córas Iompair Éireann
Logo
Rechtsform Staatliches Unternehmen
Gründung 1. Januar 1945
Sitz Dublin, Irland Irland
Leitung Aidan Murphy[1]
Mitarbeiterzahl 12.000
Branche Öffentlicher Verkehr
Website www.cie.ie
Stand: 31. Dezember 2023
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Tochtergesellschaften

Geschichte

Nach den allgemeinen Wahlen im Freistaat im Jahr 1944 leitete die Regierung die Verstaatlichung des Eisenbahnsystems in die Wege. Am 29. November desselben Jahres verabschiedeten Senat und Dáil den Transport Act, 1944,[2] der die Gründung eines neuen Unternehmens vorsah. Dieses nahm am 1. Januar 1945 unter dem Namen Córas Iompair Éireann (CIÉ) seine Tätigkeit auf. Die CIÉ übernahm die bestehenden Bahn- und Straßenverkehrsdienste der Great Southern Railways (GSR) und der Dublin United Transport Company (DUCT), das kommunale Verkehrsunternehmen der Stadt Dublin, das Straßenbahnen und Busse betrieb.[3.1]

In Dublin unterhielt CIÉ ein eigenes Werk mit etwa 300 Beschäftigten, wo u. a. die Aufbauten für die Omnibusse des Verkehrsunternehmens gefertigt wurden. Dieses Werk wurde Anfang der 1970er Jahre dem belgischen Busbauer Van Hool angeboten, hier sollten für fünf Jahre weiter Busse für die CIÉ auf Fahrwerken von Leyland aufgebaut werden. 1972 gründete Van Hool zusammen mit dem irischen Karosseriebauer Thomas McArdle Ltd. aus Dundalk ein Unternehmen (Joint Venture), das dort mit den vorhandenen Beschäftigten auch weiter Busaufbauten für die CIÉ herstellte. Von einem 1974 vorgestellten Einmann-Doppeldeckerbus-Prototyp auf Leyland Atlantean AN-68-Fahrgestell wurden 500 Exemplare von CIÉ bestellt, außerdem 129 Eindeck-Linienbusse, 120 Schulbusse und 64 Reisebusse. Da die Fahrgestell-Lieferungen von Leyland aufgrund von zahlreichen Streiks in England und anderen Unzuverlässigkeiten zu dieser Zeit stockten, wurde mit Volvo ein alternativer Hersteller gefunden, deren Fahrgestelle über den schottischen Volvo-Vertriebspartner Ailsa bezogen wurden. Nach Ende des Fünf-Jahres-Vertrags endete das Gemeinschaftsunternehmen.[4]

Ende der 1970er Jahre entwickelte die FFG Fahrzeugwerkstätten Falkenried, ein Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn (HHA), eine neue Omnibusfamilie für die CIÉ (Eindecker-Stadtbus, Überlandbus, Doppeldeckerbus und Schulbus), deren Prototypen sie 1980/1981 auch fertigte. Die Serienfertigung dieser Busse erfolgte ab 1980 bis Mitte der 1980er Jahre bei der GAC Ireland Ltd (zunächst noch mit Beteiligung von Bombardier) in einer ehemaligen Piano-Fabrik in Shannon mit Antriebskomponenten anderer Hersteller (Motoren z. B. zunächst von Detroit Diesel, ab 1983 von Cummins). GAC Ireland war ein Tochterunternehmen der US-amerikanischen General Automotive International Corporation.[5]

Mit Wirkung zum 2. Februar 1987 wurde CIÉ in eine Holdinggesellschaft umgewandelt und es wurden drei operative Gesellschaften (Iarnród Éireann, Bus Éireann und Dublin Bus) gegründet.[6]

Siehe auch

Commons: Córas Iompair Éireann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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