D-Day Remembered

Film von Charles Guggenheim (1994) From Wikipedia, the free encyclopedia

D-Day Remembered ist ein Dokumentarfilm von Charles Guggenheim aus dem Jahr 1994. Der Film wurde für die Oscarverleihung 1995 für den Oscar für Dokumentarfilme nominiert.

TitelD-Day Remembered
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1994
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel D-Day Remembered
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1994
Länge 54 Minuten
Stab
Regie Charles Guggenheim
Drehbuch Charles Guggenheim
Produktion Charles Guggenheim
Musik Michael Bacon
Kamera Jon Lane
Schnitt Joseph Wiedenmayer
Besetzung
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Inhalt

Der Film befasst sich mit der Landung alliierter Truppen am 6. Juni 1944 an der Küste der Normandie im Zweiten Weltkrieg. Es wurden Veteranen des Tages über ihre Erlebnisse an diesem D-Day interviewt und Archivmaterial aus amerikanischen, britischen und deutschen Beständen gezeigt.

Produktion und Veröffentlichung

D–Day Remembered gehört zur späteren Schaffensperiode von Charles Guggenheim, der selbst im Zweiten Weltkrieg gedient hatte, in der er sich dem Thema des Krieges zuwandte und nicht mehr aktiv in die Politik der Demokratischen Partei eingebunden war.[1]

Der Public Broadcasting Service zeigte den Film am 25. Mai 1994.[2]

Rezeption

In der Chicago Tribune wurde die Dokumentation als überraschend kraftvoll bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Dokumentationen über den D-Day, die sich auf die Generäle und ihre Taktiken konzentrierten, erzähle dieser Film die Geschichte der Soldaten und ihrer Opfer.[3]

Roger Ebert verglich 1995 nach der Nichtnominierung von Hoop Dreams die fünf von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nominierten Dokumentarfilme mit dem abgelehnten Film. Er kam zum Schluss, dass keiner der fünf Kandidaten an Hoop Dreams herankam. Ebert teilte Dokumentarfilme in grob zwei Kategorien ein: Solche, die über Vergangenes berichten und solche, die das Gegenwärtige filmen. Alle fünf oscarnominierten Dokumentationen würden über Vergangenes berichten. Day-D Remembered sei dabei der einzige Kandidat, den er nicht wohlwollend beurteilen könne. Das Bildmaterial sei überwiegend Stock Footage – bestimmte Bilder habe er schon mehrmals gesehen. Begleitet würde das Filmmaterial von Stimmen, von denen man erst im Abspann erfahre, dass es ehemalige Teilnehmer seien. Teilweise würde die Kommentierung nicht zu den Bildern passen.[4]

Auszeichnungen

  • 1995 Oscars: Nominierung als Bester Dokumentarfilm[5]

Einzelnachweise

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