DDR-Bahn-Radmeisterschaften 1979

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Die DDR-Meisterschaften im Bahnradsport 1979 wurden vom 5. bis zum 7. Juli in Leipzig auf der Radrennbahn Leipzig und in Berlin ausgetragen. Es waren die 30. Titelkämpfe der DDR-Meisterschaften im Bahnradsport.

Wettbewerbe

Ermittelt wurden die Meister in den Disziplinen Sprint, im 1000-Meter-Zeitfahren, in der Einerverfolgung, in der Mannschaftsverfolgung und im Steherrennen. Die Meisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren fand am 19. Mai in Berlin statt.

Sprint

Nur elf Sprinter gingen an den Start. Souverän verteidigt Lutz Heßlich seinen Titel aus dem Vorjahr und gewann alle seine Läufe. Überraschungen blieben aus. Raasch gewann den Kampf um die Bronzemedaille knapp gegen Christian Drescher.[1]

Ergebnisse

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1000-Meter-Zeitfahren

Nicht der Titelverteidiger Lothar Thoms, sondern Peter Grünke gewann den Titel überraschend deutlich. Grünkes Zeit war um zwei Sekunden besser als die von Thoms.[1]

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1. Peter Grünke TSC Berlin
2. Lothar Thoms SC Cottbus
3. Olaf Heine SC Dynamo Berlin
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Steherrennen

Im Rennen über 50 Kilometer siegte Gottlieb deutlich mit mehr als zwei Runden Vorsprung auf Huschke. Von den acht Finalisten kamen sechs ins Ziel, zum Teil mit großen Rückständen auf den Sieger.[1]

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1. Günter Gottlieb hinter Gerhard Rüger BSG Lokomotive Halle
2. Thomas Huschke hinter Georg Sternberg TSC Berlin
3. Dieter Hillert hinter Günter Hillert BSG Chemie Böhlen
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Zweier-Mannschaftsfahren

Auf der Radrennbahn Weißensee stellten sich 16 Mannschaften dem Starter. Es gab keine Vorläufe. Bereits in der 16. Runde hatten die späteren Sieger ihren ersten Rundengewinn erzielt. Nach der 30. Runde hatten sie erneut eine Runde gewonnen und die Vorentscheidung erzwungen. 10 Paare beendeten das Rennen.

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1. Thomas Helbig / Helmut Taudte SC Turbine Erfurt
2. Dieter Stein / Uwe Unterwalder TSC Berlin
3. Lutz Haueisen / Jürgen Lippold SG Wismut Gera / SC Dynamo Berlin
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Einerverfolgung

Die Einerverfolgung hatte das größte Starterfeld der Meisterschaften, da auch viele Straßenfahrer antraten. Volker Winkler gewann das Finale überlegen mit zehn Sekunden Vorsprung auf Harald Wolf. Den dritten Rang sicherte sich Mario Hernig gegen Detlef Macha ebenfalls mit klarem Vorsprung.[1]

Ergebnisse

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1. Volker Winkler SC Cottbus
2. Harald Wolf SC Karl-Marx-Stadt
3. Mario Hernig SC Karl-Marx-Stadt
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Mannschaftsverfolgung

Mit lediglich acht Teams war dieser Wettbewerb schwach besetzt. Titelverteidiger ASK Frankfurt (Oder) wurde entgegen den Erwartungen nur Vierter. Der Bahnvierer aus Karl-Marx-Stadt gewann das Finale mit fünf Sekunden Vorsprung.[1]

Ergebnisse

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1. SC Karl-Marx-Stadt Harald Wolf / Matthias Wiegand / Mario Hernig / Steffen Stier
2. SC Dynamo Berlin Jürgen Lippold / Gerald Buder / Ottmar Trittel / Olaf Heine
3. TSC Berlin Uwe Unterwalder / Dieter Stein / Peter Grünke / Michael Köller
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Einzelnachweise

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