Danial Moazeni

iranischer Komponist und Musiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Danial Moazeni (* 1998 in Isfahan, Iran[1]) ist ein iranischer Komponist und Musiker.

Danial Moazeni (2019)

Leben und Wirken

Moazeni erlernte ab seinem vierten Lebensjahr das persische Instrument Tar und studierte ab 2012 am Musikgymnasium von Isfahan.[2] Gleichzeitig wurde er von Hossein Alizadeh, Houshang Zarif und Hamidreza Nourbakhsh in Komposition, Tar und Gesang unterrichtet.[1] Als Tar-Spieler gab er Konzerte in Teheran, Isfahan, Yazd, Schahr-e Kord und Nischapur und gründete 2014 das Nafis-Ensemble.[2] Er komponierte Werke für das Kammerorchester von Teheran[3] und das Isfahan National Orchestra.[1][2] Moazeni übersiedelte nach dem Abitur nach Österreich und begann 2017 sein Bachelorstudium in Komposition bei Carola Bauckholt und Christoph Cech an der Anton Bruckner Privatuniversität.[1][2]

Als Tar-Solist, Sänger und Komponist arbeitete er mit verschiedenen Ensembles wie Nafis Ensemble,[4] WorldMusic Trio,[5] Ensemble Airborne Extended,[6] Schlagquartett Köln,[2] Post-Derwish,[7] und SolterPlus Ensemble zusammenund nahm an Musikfestivals in Amsterdam, Rotterdam und Krems teil[2] und konzertierte mit diesen Ensembles unter anderem in Linz (Leicht über Linz und Ars Electronica Festival[8][9]) und Tirol (Die Sieben Leben des Maximilian Festival[10]). Er spielte zudem unter anderem am Theater am Spittelberg in Wien. 2020 trat er beim Linz International Short Film Festival mit dem WorldMusic Trio[11] auf.

2018 war er zu Gast bei einem Gespräch bei Radio FRO in der Sendung Unisounds[12] und ORF Oberösterreich über das kompositorische Zusammenwirken von persischer und europäischer Musik und zeitgenössische Musik.

Moazeni gab zudem Workshops und Meisterkurse in Komposition an den in Isfahen und Teheran.[13][14]

Commons: Danial Moazeni – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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