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Daniel Garlitsky

russischer Geiger From Wikipedia, the free encyclopedia

Daniel Garlitsky (russisch Даниил Борисович Гарлицки; * 8. September 1982 in Moskau als Daniil Borissowitsch Garlitzki) ist ein russischer Geiger und Dirigent.

Leben und Wirken

Garlitsky, dessen Vater Boris Garlitsky und sein Großvater Mikhail Garlitsky als Geiger bekannt wurden, begann seine musikalische Ausbildung an Violine und Klavier im Alter von sechs Jahren an der Gnessin-Musikschule. Anfang der 1990er-Jahre zog er mit seiner Familie nach Frankreich, wo er seine Ausbildung am Konservatorium von Lyon fortsetzte und mit Auszeichnung abschloss. Ab 1999 studierte er am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris, wo er sein Studium mit Auszeichnung absolvierte und einen Sonderpreis für seine herausragende Leistung bei seinem Abschlusskonzert erhielt.

Seitdem konzertierte Garlitsky weltweit mit einem breiten Repertoire. Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie der Hamburger Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie, dem Kanagawa State Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Wiener Kammerorchester unter Dirigenten wie Wladimir Jurowski, Michiyoshi Inoue, Dmitry Sitkovetsky und Christoph Eberle. Zu seinen Kammermusikpartnern zählten unter anderem Gidon Kremer, Maria João Pires, Oleg Maisenberg, Augustin Dumay und Antoine Tamestit. Auch arbeitete er mit John Neumeier und dem Hamburg Ballett. Als Dirigent leitete er das Residentie Orkest, die Hamburger Symphoniker, das Münchner Rundfunkorchester, das Liège Royal Philharmonic Orchestra, das Orchestre philharmonique de Strasbourg und das Kremerata Baltica Chamber Orchestra.

Im Bereich des Jazz gründete Garlitsky gemeinsam mit dem Gitarristen Duved Dunayevsky ein Quintett, das sich direkt an der ersten Besetzung des Quintette du Hot Club de France orientierte.[1] Anfang 2025 veröffentlichte das Ensemble sein gleichnamiges Album mit 15 Titeln. Die beiden arbeiteten auch zusammen im Duved Dunayevsky Trio, Duved’s Transatlantic Five und Duved’s Prebop Orchestra,[2] mit denen auch Aufnahmen entstanden.

Weiterhin komponierte Galitsky die Musik für den Kurzfilm On Love (2009) von Eugene Izraylit. Als Schauspieler ist er im Spielfilm Der Klang der Stradivari (2025) zu erleben.[3]

Einzelnachweise

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