Daniel Neuen

deutscher Informatiker From Wikipedia, the free encyclopedia

Daniel Neuen ist ein deutscher Informatiker. Seit 2026 ist er Professor für algorithmische und strukturelle Graphentheorie an der Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden.

Leben

Neuen absolvierte von 2010 bis 2015 ein Informatikstudium an der RWTH Aachen. Nach dem Abschluss seines Studiums war er bis 2020 am dortigen Lehrstuhl für Logik und Theorie diskreter Systeme tätig, promovierte er 2019 mit einer Dissertation zum Thema The Power of Algorithmic Approaches to the Graph Isomorphism Problem ebendort.

Nach Stationen als Postdoc am Max-Planck-Institut für Informatik sowie dem CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit in Saarbrücken war er 2022/23 an der School of Computing Science der Simon Fraser University im kanadischen Burnaby tätig. Von 2023 bis 2024 forschte und lehrte Neuen als Vertretungsprofessor an der Universität Bremen, anschließend arbeitete er an der Universität Regensburg sowie erneut dem Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken. Zum Januar 2026 folgte er dem Ruf auf die Professur für Algorithmische und strukturelle Graphentheorie an das Institut für Theoretische Informatik der Technischen Universität Dresden.

Die Forschungsschwerpunkte Neuens liegen im Bereich der Parametrisierten Komplexität, dem Graph-Isomorphismus-Problem und der Symmetrieerkennung sowie in der Computergruppentheorie. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde er bereits während seines Studiums ausgezeichnet.[1] Die gemeinsam mit Martin Grohe durchgeführte Forschungsarbeit zum Thema Canonization and Definability for Graphs of Bounded Rank Width wurde von der Fachzeitschrift Communications of the ACM im Mai 2021 als Forschungshighlight ausgewählt.[2]

Einzelnachweise

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