Daniela Berger
Schweizer Sportlerin und Politikerin
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Daniela Berger geb. Dietrich (* 25. August 1956) ist eine Schweizer Turniertänzerin und Politikerin.
Sport
Daniela Berger wuchs in Baden auf. Sie wurde zwischen 1976 und 1983 mehrfach Schweizer Meisterin in den lateinamerikanischen Tänzen und Zehn Tänzen, zusammen mit ihrem Partner Viktor Berger.[1][2] 1981 holte sie mit ihm zusammen die Bronzemedaille bei der Europameisterschaft in den Lateintänzen, sowie 1982 bis 1984 jeweils den vierten Platz bei der Weltmeisterschaft.[2]
Heute ist sie als Tanzlehrerin und Trainerin tätig. Sie gründete, zusammen mit Irene Rothenfluh, Viktor Berger, Hans-Jürg Forrer und Ursula Dietrich, eines der grössten Tanzzentren der Schweiz und wirkt dort bis heute als Geschäftsführerin.[3][4] Daneben ist sie Mitglied in verschiedenen Tanzverbänden und fungiert regelmässig als Wertungsrichterin an Europa- und Weltmeisterschaften.
Am 1. September 2007 war sie neben Sascha Ruefer Co-Moderatorin am Eurovision Dance Contest für das Schweizer Fernsehen.
Tänzerische Erfolge (Auswahl)
Politik
Schon der Vater von Daniela Berger, der Jurist Rudolf Dietrich (1922–1992), war Politiker. Er war einer der ersten Einwohnerratspräsidenten der Stadt Baden und Mitglied in der Freisinnig-Demokratischen Partei.[5] 1997 trat Daniela Berger der SP bei. Von 1997 bis 2001 war sie im Einwohnerrat der Stadt Baden. Von 2002 bis 2015 war sie Stadträtin (Exekutive) von Baden und stand dem Ressort Kultur für 14 Amtsjahre vor.[6]
Seit Februar 2020 steht sie als neue Präsidentin dem 1969 gegründeten Aargauer Kuratorium vor.[7] Bereits ihre Mutter, Elsbeth Dietrich-Lätt (1926–2020), hatte in den 1980er Jahren als Mitglied des Kuratoriums gewirkt.[8]
Weblinks
- Informationen über Daniela Berger auf DancesportInfo.net