Dao (Film)
Film von Alain Gomis (2026)
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Dao ist ein Spielfilm von Alain Gomis aus dem Jahr 2026. Das Drama handelt von einer Frau aus Guinea-Bissau, die in Frankreich an den Hochzeitsfeierlichkeiten ihrer Tochter teilnimmt und dabei an eine Zeremonie für ihren kürzlich verstorbenen Vater zurückdenken muss. Die Hauptrolle übernahm Katy Correa. Die internationale Koproduktion zwischen Frankreich, dem Senegal und Guinea-Bissau wurde im Februar 2026 im Hauptwettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) uraufgeführt.
| Film | |
| Titel | Dao |
|---|---|
| Produktionsland | Frankreich, Senegal, Guinea-Bissau |
| Originalsprache | Französisch, Wolof, Manjak, Guineabissauisches Kreol |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 185 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Alain Gomis |
| Drehbuch | Alain Gomis |
| Produktion | Sylvie Pialat, Benoît Quainon, Toufik Ayadi, Christophe Barral |
| Musik | Gaspard Gomis, Space Dukes, Keïta Janota, Cie |
| Kamera | Céline Bozon, Amath Niane, Mabeye Deme |
| Schnitt | Alain Gomis, Fabrice Rouaud, Assetou Koné, Dimitri Ouedraogo, Elizabeth Ndiaye |
| Besetzung | |
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Handlung
Gloria eilt von einer Feierlichkeit zur nächsten. Erst kürzlich hat sie an einer Zeremonie zu Ehren ihres verstorbenen Vaters in Guinea-Bissau teilgenommen, der als „Vorfahre“ geweiht wurde. Heute verheiratet sie in einem Pariser Banlieue ihre Tochter. Gloria bewegt sich dabei zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Leben und Tod, Realität und Fiktion. Am Ende versöhnt sie sich mit ihrer Geschichte. Gloria findet ihren Platz und kann einen Moment des Friedens genießen.[1]
Entstehungsgeschichte

Dao (Arbeitstitel: Sphère[2]) ist der sechste Spielfilm des französisch-senegalesischen Filmemachers Alain Gomis, der auch das Drehbuch verfasste. Das Werk soll auch dokumentarische Szenen beinhalten.[3] Die Hauptrolle der Gloria sollte ursprünglich mit Béa Mendy besetzt werden.[1] In späteren Besetzungslisten tauchte ihr Name nicht mehr auf, stattdessen jener von Katy Correa.[4][5]
Die Dreharbeiten fanden im Jahr 2023 statt. Als Drehzeit waren vier Wochen angesetzt. Vom 2. bis 12. Mai drehte das Filmteam in Guinea-Bissau und vom 15. bis 23. Juni im Großraum von Paris (Département Yvelines). Als Kamerafrau fungierte Céline Bozon, die bereits an Gomis’ preisgekröntem Spielfilm Félicité (2017) mitgewirkt hatte.[1]
Dao wurde von Sylvie Pialat und Benoît Quainon für die Gesellschaft Les films du Worso sowie von Christophe Barral und Toufik Ayadi für SRAB Films produziert. Koproduzenten waren die senegalesischen Firmen Yennenga und Nafi Films sowie Telecine Bissau Produçoes aus Guinea-Bissau. Ebenfalls finanzielle Unterstützung gab es für das Projekt von der staatlichen französischen Filmförderungsbehörde CNC, vom Images de la Francophonie Fund, Arte/Cofinova, Cinécap, Indéfilms, Cinéventure und Cofinova Soficas. Bereits vorab die Veröffentlichungsrechte sicherten sich Canal+, Ciné+ und TV5 Monde.[1]
Veröffentlichung
Die Weltpremiere von Dao erfolgte am 14. Februar 2026[6] im Rahmen der 76. Berlinale. Dort wurde das Werk in den Hauptwettbewerb eingeladen.[5]
Ein regulärer Kinostart in Frankreich soll am 29. April 2026 im Verleih von Jour2fête erfolgen.[4]
Dao feiert seine deutsche Kinopremiere am 27. Mai 2026 im Berliner Haus der Kulturen der Welt.[7]
Auszeichnungen
Für Dao erhielt Alain Gomis seine zweite Einladung in den Wettbewerb um den Goldenen Bären, den Hauptpreis der Berlinale.[5]