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Das Dschungelbuch – Die Abenteuer des Mowgli

Sowjetischer Zeichentrickfilm (1973) From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Dschungelbuch – Die Abenteuer des Mowgli (Originaltitel: russisch Маугли, Maugli) ist eine Reihe von fünf sowjetischen Zeichentrickfilmen unter der Regie von Roman Wladimirowitsch Dawydow, die zwischen 1967 und 1971 gedreht wurden und auf Rudyard KiplingsDas Dschungelbuch“ basieren. 1973 wurden sie zu einem abendfüllenden Film zusammengeschnitten.

TitelDas Dschungelbuch – Die Abenteuer des Mowgli
OriginaltitelМаугли
ProduktionslandSowjetunion
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Das Dschungelbuch – Die Abenteuer des Mowgli
Originaltitel Маугли
Transkription Maugli
Produktionsland Sowjetunion
Originalsprache Russisch
Erscheinungsjahr 1973
Länge 100 Minuten
Produktions­unternehmen Sojusmultfilm
Stab
Regie Roman Dawydow
Drehbuch Leonid Belokurow
Musik Sofia Gubaidulina
Kamera Elena Petrowa
Schnitt Ljubow Georgiewa
Besetzung
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Die deutsche Erstaufführung war am 10. April 1998 auf ProSieben.[1]

Handlung

Der kleine Mowgli wird im Dschungel von einem Wolfsrudel unter der Führung des weisen Akela aufgenommen. Doch der furchterregende Tiger Shir Khan hat es auf ihn abgesehen und schwört, den Menschenjungen eines Tages zu fressen. Während Mowgli heranwächst, bringt ihm der gutmütige Balu das Jagen bei – und tadelt ihn dabei immer wieder dafür, dass er sich wie ein Mensch bewegt. Der elegante Panther Baghira lehrt ihn das Klettern und das geschmeidige Springen von Baum zu Baum.

Eines Nachts jedoch wird Mowgli im Schlaf von Menschen entführt und in ihre Stadt verschleppt. Balu und Baghira nehmen sofort die Verfolgung auf, erkennen aber bald, dass sie die Hilfe der Python Kaa benötigen. Mit Unterstützung einer Affenbande gelingt es ihnen schließlich, Mowgli zu befreien.

Im Laufe der Jahre wächst Mowgli heran und nimmt seinen rechtmäßigen Platz im Rudel ein. Doch eine neue, schreckliche Bedrohung zieht über das Wolfsvolk und alle Bewohner des Dschungels hinweg: Eine große Horde Asiatischer Wildhunde ist aufgetaucht und verwüstet alles, was sich ihr in den Weg stellt. Shir Khan jedoch denkt nicht daran, den Dschungel zu verteidigen. Er zieht es vor, weiter nach Norden zu wandern, bis der Konflikt vorüber ist.

Nach dem hart erkämpften Sieg über die Wildhunde wird Mowgli zum Anführer des gesamten Rudels ernannt. Doch seine größte Herausforderung steht ihm noch bevor: die unausweichliche Konfrontation mit seinem Erzfeind Shir Khan.

Stil

Der erste Teil des sowjetischen Zeichentrickfilms „Mowgli“ erschien im selben Jahr wie die amerikanische Kipling-Verfilmung – Disneys Das Dschungelbuch (1967). Obwohl dies reiner Zufall war, zogen Kritiker immer wieder Vergleiche zwischen beiden Produktionen.[2]

Sie betonen, dass Disneys Version klar auf ein junges Publikum zugeschnitten ist: Die Handlung bleibt weitgehend konfliktfrei, die Figuren singen und tanzen, und Gewalt oder Blut werden vollständig ausgespart. Die sowjetische Adaption hingegen wirkt deutlich reifer und orientiert sich enger an Kiplings literarischer Vorlage.[2] Sie scheut nicht davor zurück, Blut und Tod darzustellen, und setzt sich mit Themen wie Leben und Sterblichkeit, Pflicht und Gefühl, Heldentum und der menschlichen Natur auseinander.[3]

Kritik

TV Spielfilm zeigt den Daumen nach oben und merkt an: „Weniger süßlich als das Disney-Original“[4]

Einzelnachweise

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