Das Kriminalmuseum: Der Scheck

Episode der Fernsehserie Das Kriminalmuseum From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Scheck ist der 39. Fernsehfilm der Krimireihe Das Kriminalmuseum. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 30. August 1968 im ZDF.

TitelDer Scheck
OriginalspracheDeutsch
Länge58 Minuten
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Folge 39 der Reihe Das Kriminalmuseum
Titel Der Scheck
Produktionsland Bundesrepublik Deutschland
Originalsprache Deutsch
Länge 58 Minuten
Altersfreigabe
Produktions­unternehmen Intertel Television
Regie Helmut Ashley
Drehbuch Maria Matray,
Answald Krüger
Produktion Helmut Ringelmann
Musik Martin Böttcher
Kamera Manfred Ensinger
Premiere 30. Aug. 1968 auf ZDF
Besetzung
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Handlung

Andreas Bechmer, Münchner Großhändler für Autozubehör, hat sich von einem Geschäftspartner, Friedrich Linke, 100.000 D-Mark geliehen und ihm dafür als Sicherheit einen Posten Autoreifen übereignet. Doch diese Reifen existieren nicht und Bechmer kann auch das Darlehen nicht zurückzahlen, da er insolvent ist. Von Dr. Grothe, dem vermögenden Onkel seiner Frau Margot, hat er keine Hilfe zu erwarten. Er gibt seiner Frau gegenüber vor, zu einem Geschäftsabschluss nach Paris zu fliegen, in Wirklichkeit aber plant er, sich das Leben zu nehmen, überlegt es sich jedoch in letzter Sekunde anders.

In den Abendstunden bestellt Bechmer seinen Buchhalter Brieske in die Geschäftsräume und verlangt von ihm, gefälschte Bilanzen zu erstellen. Er hat Brieske in der Hand, da er ihm trotz einer verbüßten Gefängnisstrafe einen Job in seiner Firma verschafft hat. Mit den geschönten Unterlagen versucht Bechmer allerdings vergeblich, einen neuerlichen Kredit zu bekommen, um Linke das geliehene Geld zurückzahlen zu können.

Linke hat inzwischen bei Kriminalinspektor Dietel Anzeige wegen Betrugs erstattet, nachdem er von der Nichtexistenz der Reifen erfahren hat. Bevor Dietel aber zu ermitteln beginnen kann, erscheint Linke wenige Tage später erneut bei der Polizei und gibt an, Bechmer habe das Geld zurückgezahlt, so dass er, Linke, nun seinerseits die Anzeige zurückziehen möchte. Doch die liegt bereits beim Staatsanwalt und Dietel macht Linke klar, dass aufgrund dessen Schilderungen ein Betrugsfall vorliege, dem man nachzugehen verpflichtet sei.

Bechmer hat Linke die Summe in Form eines Schecks übergeben, doch der ist einer von mehreren Formularen, die Bechmer seinem Onkel gestohlen hat, weshalb Grothe die Schecks hat sperren lassen. Dies fällt Grothes Bank bei Vorlage des Schecks sofort auf. Hinzu kommt, dass Grothe die Unterschrift nicht geleistet haben kann, da er sich seit einigen Tagen in seinem Jagdhaus in der Gegend um Miesbach aufhält, so auch bereits zum Zeitpunkt der Ausstellung des Schecks.

Der Schriftverständige der Polizei bestätigt die gefälschte Unterschrift. Linke gibt an, Bechmer habe ihm erzählt, seinen Onkel um das Geld gebeten zu haben, woraufhin der ihm, Bechmer, den Scheck ausgestellt habe. Das Gespräch habe nach Bechmers Aussage am Tag der Scheckausstellung stattgefunden, an dem Grothe aber bereits im Jagdhaus war.

Dietel begibt sich nach Miesbach, um mit Grothe zu reden. Dorthin ist aber auch schon Bechmer unterwegs. Er plant den finalen Schritt, nämlich Grothe umzubringen, da seine Frau ihren Onkel beerben würde. Bechmer lauert Grothe in der Garage des Jagdhauses auf, betäubt ihn mit Chloroform und legt ihn vor den Auspuff seines Wagens. Dann startet er den Motor und schließt die Garagentür, so dass es nach Selbstmord aussehen soll. Doch im nächsten Augenblick trifft bereits die Polizei ein. Bechmer versucht vergeblich zu fliehen, und da Grothes Hund anschlägt, kann der alte Herr gerettet werden.

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