Das Pendel des Todes
Film von Roger Corman (1961)
From Wikipedia, the free encyclopedia
Das Pendel des Todes (Originaltitel Pit and the Pendulum) ist ein Horrorfilm unter Regie von Roger Corman nach Edgar Allan Poes Kurzgeschichte Die Grube und das Pendel. Der Film hatte am 23. August 1961 Premiere in New York City.
| Film | |
| Titel | Das Pendel des Todes |
|---|---|
| Originaltitel | The Pit and the Pendulum |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1961 |
| Länge | 80 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen | Alta Vista Productions |
| Stab | |
| Regie | Roger Corman |
| Drehbuch | Richard Matheson |
| Produktion | Roger Corman |
| Musik | Les Baxter |
| Kamera | Floyd Crosby |
| Schnitt | Anthony Carras |
| Besetzung | |
| |
Handlung
Don Nicholas Medina bewohnt im Spanien des 16. Jahrhunderts ein kühn auf einer Klippe gelegenes Schloss. Als Kind musste er mit ansehen, wie sein Vater seine Mutter folterte und die noch Lebende in ein Grab einmauerte – als Bestrafung für ihren Ehebruch. Außerdem hat er den plötzlichen Tod seiner eigenen Frau Elizabeth zu beklagen. Der Film setzt ein mit dem Besuch des Bruders von Elizabeth, Francis, dem am Tod seiner Schwester einiges nicht geheuer ist. Schon bald sieht er sich in eine intrigante Geschichte verwickelt, in der die alte Folterkammer des Schlosses eine gewichtige Rolle spielt.
Synchronisation
Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Berliner Union Film. Karlheinz Brunnemann schrieb das Dialogbuch und führte Dialogregie.[3]
| Figur | Darsteller | Deutscher Sprecher |
|---|---|---|
| Nicolas Medina | Vincent Price | Curt Ackermann |
| Francis Barnard | John Kerr | Eckart Dux |
| Elizabeth Barnard Medina | Barbara Steele | Ilse Kiewiet |
| Catherine Medina | Luana Anders | Renate Heilmeyer |
| Dr. Charles Leon | Anthony Carbone | Gert Günther Hoffmann |
Rezeption
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 89 %[4] |
| Metacritic (Metascore) | 78/100[5] |
| AllMovie |
Das Presseecho fiel gut aus, was sich auch in den Auswertungen von US-Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes größtenteils freundliche Besprechungen und ordnet Das Pendel des Todes damit als „Frisch“ ein.[4.1] Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Grundsätzlich Wohlwollend“ aus.[5.1]
Das Lexikon des internationalen Films zählte den Film zu den „gelungensten“ von Roger Corman, was „an der Kameraarbeit und Farbdramaturgie“ liege.[2]
Stephen King schrieb im Erscheinungsjahr eine von dem Film inspirierte 12-Seiten-Version der Geschichte. Er druckte sie auf der Druckerpresse seines Bruders und rechnete sich aus, dass er bei zehn verkauften Exemplaren seinen nächsten Kinobesuch finanzieren und sich bei zwölf verkauften Exemplaren auch noch Popcorn und ein Getränk kaufen könne; letztlich verkaufte er 70 zu jeweils einem Dime.[7]