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Dauphiné-Skisprungschanze

Skisprungschanze im französischen Saint-Nizier-du-Moucherotte nahe Grenoble From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Dauphiné-Sprungschanze (französisch Tremplin du Dauphinéⓘ/? [dofiˈne]) ist eine Skisprungschanze im französischen Saint-Nizier-du-Moucherotte nahe Grenoble. Benannt ist sie nach der gleichnamigen historischen Provinz.

Schnelle Fakten Tremplin du Dauphiné, Standort ...
Tremplin du Dauphiné
Tremplin du Dauphiné
Dauphiné-Skisprungschanze (Frankreich)
Dauphiné-Skisprungschanze (Frankreich)
Standort
Koordinaten 45° 9′ 55″ N, 5° 38′ 6″ O
Stadt Saint-Nizier-du-Moucherotte
Land Frankreich
Zuschauerplätze ca. 70.000
Schanzenrekord 116,5 m
Norwegen Ole Gunnar Fidjestøl (1983)
Daten
Aufsprung
Konstruktionspunkt 112 m
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Dauphiné-Schanze im Winter

Geschichte

Die Schanze wurde 1966 vom deutschen Architekten Heini Klopfer für die Großschanzenwettbewerbe der X. Olympischen Winterspiele 1968 konstruiert. Während die Wettbewerbe auf der Normalschanze am Traditionsstandort Le Claret in Autrans stattfanden, wurde für die Großschanze ein anderer Ort gewählt.[1] Olympiasieger 1968 wurde Wladimir Beloussow aus der UdSSR.[2]

Später wurde die Schanze kaum noch genutzt. Nur 1980 und 1981 fanden hier noch mehrere Weltcupspringen statt. Die 1982 geplanten Springen mussten wegen Schneemangels abgesagt werden. Im Jahr 1990 wurde die Schanze gesperrt und verfällt seither. Sowohl ein Abriss als auch eine betriebsfähige Renovierung sind der Gemeinde zu teuer.[1] Seit 2024 läuft ein Projekt zur Restaurierung der Anlage, die Finanzierung ist jedoch noch nicht abgesichert.[3]

Schanze

Über die technischen Daten der Schanze ist nicht viel mehr bekannt als der K-Punkt von 112 Metern.

Schanzenrekorde

Internationale Wettbewerbe

Die folgende Übersicht enthält alle übrigen von der FIS organisierten Sprungwettbewerbe.[4][5]

Weitere Informationen Datum, Kategorie ...
Datum Kategorie K-Punkt / HS 1. Platz 2. Platz 3. Platz
18. Februar 1968Olympische WinterspieleK90Sowjetunion Wladimir BeloussowTschechoslowakei Jiří RaškaNorwegen Lars Grini
9. Februar 1980WeltcupK112Polen Piotr FijasOsterreich Hans WallnerPolen Stanisław Bobak
10. Februar 1980WeltcupK112Norwegen Tom ChristiansenOsterreich Alois LipburgerNorwegen Tom Levorstad
28. Februar 1981WeltcupK112Norwegen Roger RuudNorwegen Ivar MobekkOsterreich Ernst Vettori
9. Januar 1982WeltcupK112Wettkampf wegen Schneemangels abgesagt.
10. Januar 1982WeltcupK112Wettkampf wegen Schneemangels abgesagt.
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Siehe auch

Commons: Dauphiné – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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