David Godbold

US-amerikanischer Basketballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

David Charles Godbold (* 3. November 1985 in Oklahoma City, Oklahoma) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Nach dem Studium schlug Godbold 2009 eine Laufbahn als Berufsbasketballspieler ein, die ihn nach Europa führte, wo er zunächst in Polen und Finnland spielte. In seiner zweijährigen Zeit in der Slowakei beim BK Prievidza gewann er 2012 unter Trainer Johan Roijakkers die slowakische Meisterschaft, für den er dann auch bei der BG Göttingen von 2013 bis 2016 spielte und 2014 in die höchste deutsche Spielklasse Basketball-Bundesliga aufstieg. In der Bundesliga bestritt Godbold insgesamt 76 Spiele.[1]

Schnelle Fakten Spielerinformationen, Vereine als Aktiver ...
Basketballspieler
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David Godbold
Spielerinformationen
Voller Name David Charles Godbold
Geburtstag 3. November 1985 (40 Jahre)
Geburtsort Oklahoma City, Oklahoma, Vereinigte Staaten
Größe 196 cm
Position Shooting Guard / Small Forward
College Oklahoma
Trikotnummer 25
Vereine als Aktiver
2004–2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oklahoma Sooners
000002009 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Oklahoma Impact
2009–2010 Polen Stal Stalowa Wola
2010–2011 Finnland Salon Vilpas Vikings
2011–2013 Slowakei BC Prievidza
2013–2016 DeutschlandDeutschland BG Göttingen
2016 0000 DeutschlandDeutschland Phoenix Hagen
2018 0000 DeutschlandDeutschland Phoenix Hagen
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Karriere

Nach dem Schulabschluss an der Douglass High School blieb Godbold in seiner Heimat und studierte an der University of Oklahoma, wo er von 2004 an vier Jahre für die Hochschulmannschaft Sooners in der Big 12 Conference der NCAA spielte. In Godbolds Zeit mit den Sooners gewann man zunächst keine weitere Meisterschaft in der Big 12 und in der landesweiten NCAA-Endrunde schied man 2005 in der zweiten und 2006 in der ersten Runde jeweils früh aus. Nachdem die Sooners 2007 die Qualifikation für ein Postseason-Turnier verpasst hatten, schafften sie 2008 mit Freshman Blake Griffin die Rückkehr in die Endrunde, in der man in der zweiten Runde den favorisierten Cardinal der University of Louisville unterlag. Nach dem Ende seiner Collegespielzeit 2008 spielte Godbold zunächst in der United Basketball League für die heimische Mannschaft Oklahoma Impact, mit der er die Meisterschaft dieser Liga gewann.

Im Sommer 2009 unterschrieb Godbold einen Profivertrag beim Klub aus Kwidzyn in der Polska Liga Koszykówki. Nachdem sich diese Mannschaft aus der höchsten Spielklasse zurückgezogen hatte, wechselte er zum Ligakonkurrenten Stal Stalowa Wola.[2] Die Mannschaft war auf dem elften Platz am Saisonende ohne Chance auf das Erreichen der Play-off-Runde um die Meisterschaft. In der Saison 2010/11 spielte Godbold in der finnischen Korisliiga für die Vilpas Vikings aus Salo, mit denen er jedoch auch nur den drittletzten Platz in der Hauptrunde erreichte. In der folgenden Saison spielte er in der Slowakei für den Klub aus Prievidza, der mit dem jungen niederländischen Trainer Johan Roijakkers erstmals nach 1996 wieder die slowakische Meisterschaft 2012 gewann. Während Trainer Roijakkers anschließend zum deutschen Zweitligisten nach BG Göttingen wechselte, konnte Godbold mit dem Verein aus Prievidza den Titel in der Saison 2012/13 nicht verteidigen.

Schließlich holte Roijakkers zur ProA-Saison 2013/14 Godbold ebenfalls nach Göttingen.[3] Nachdem die Mannschaft im Vorjahr noch die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse verpasst hatte, war Godbold zusammen mit unter anderem Harper Kamp und Alex Ruoff maßgeblich daran beteiligt, dass man die Meisterschaft der ProA gewann und den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga schaffte. In der ersten Saison nach der Erstliga-Rückkehr verpasste die Mannschaft mit Mannschaftskapitän Godbold in der Saison 2014/15 erst am letzten Spieltag auf dem zehnten Platz den Einzug in die Runde der besten acht Mannschaften um die deutsche Meisterschaft. In der folgenden Saison reichte es erst am letzten Spieltag auf dem 16. und drittletzten Platz nur noch zum Klassenerhalt. Nachdem Ruoff den Verein bereits eine Saison zuvor verlassen hatte, verließen nun auch Kamp und Godbold die Göttinger. Godbold bekam erst nach dem Beginn der folgenden Saison Anfang Oktober 2016 einen neuen Vertrag beim Ligakonkurrenten Phoenix Hagen.[4] Dort stand er bis zum Ende November 2016, als Phoenix die Bundesliga-Lizenz entzogen wurde, unter Vertrag.[5] Anschließend war er vereinslos.

Im Januar 2018 wurde er abermals von den Hagenern verpflichtet.[6] Bis zum Ende der Saison 2017/18 bestritt er 14 Ligaspiele für Hagen (8,6 Punkte, 4,4 Rebounds, 3,4 Vorlagen/Spiel).[7]

Einzelnachweise

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