David H. Vowell

US-amerikanischer Drehbuchautor, Produzent und Romanautor From Wikipedia, the free encyclopedia

David H. Vowell ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Produzent vor allem für Fernsehsendungen, sowie Krimi-Autor. Er wurde 1971 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.

Werk

David H. Vowell begann damit für die von 1964 bis 1965 ausgestrahlten Fernsehserie Men in Crisis mehrere Folgen zu scheiben. Er war Produzent, Drehbuchautor und Regisseur des Fernsehfilms Revolution in Our Time (1965). Er war einer der Drehbuchautoren der Dokumentation US-Polizei im Kreuzverhör (The Thin Blue Line) aus dem Jahr 1966.[1]

Er war Drehbuchautor mehreren Folgen der ab 1967 gesendeten Neuauflage der Fernsehserie Polizeibericht (Dragnet) von Jack Webb. Die von Vowell geschriebenen Folgen der Neuauflage von Polizeibericht zeigten wie auch die sonstigen Folgen der Staffel der Serie eine Voreingenommenheit gegenüber der damaligen Hippie-, Jugend- und Gegenkultur. Jugendliche wurden dabei als entweder besonders angepasst oder als kriminell oder Drogen-bezogen dargestellt.[2] Vowell schrieb zusätzlich den in der Welt dieser Serie angesiedelten, 1967 erschienenen, Kriminalroman Dragnet 1968[3] und schrieb 1974 bis 1975 Drehbücher für 28 Folgen der Ableger-Serie Adam-12.

Neben seiner Tätigkeit bei Fernsehserien drehte Vowell den Dokumentarfilm Say Goodbye[4] Vowell wurde hierfür zur Oscarverleihung 1971 für den Oscar für den besten Dokumentarfilm nominiert.[5] 1971 veröffentlichte er auch die Dokumentation The Great American West of John Ford über den Western-Regisseur.[6]

David Vowells Kriminalroman The Assassinator[7] wurde 1976 in die engere Auswahl für den Edgar Allan Poe Award für Taschenbücher aufgenommen.[8]

Veröffentlichungen

  • David H. Vowell: Dragnet 1968 (Roman), Popular Library, 1967, ISBN B000QAYGMM
  • David H. Vowell: The Assassinator (Roman), Bantam, 1975, ISBN 978-0552680806

Einzelnachweise

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