David Szalay
britischer Schriftsteller
From Wikipedia, the free encyclopedia
David Szalay (geboren 1974 in Montreal, Kanada) ist ein britischer Schriftsteller.

Leben
David Szalays Mutter ist Kanadierin, sein Vater Ungar; er hat zwei Geschwister.[1] Szalay wuchs in London auf und studierte Literatur an der Universität Oxford.[2] Zwischen 1996 und 2003 arbeitete er als Verkäufer im Anzeigengeschäft der Londoner Finanzindustrie. Ab 2009 lebte er wiederholt in Budapest, inzwischen wohnt er mit seiner Familie in Wien.[3]
Sein Roman London and the South-East erhielt 2009 die Nachwuchsförderpreise Betty Trask Award und Geoffrey Faber Memorial Prize. Sein viertes Werk All That Man Is kam 2016 auf die Shortlist des Booker Prize. Für seinen Roman Flesh erhielt er 2025 den Booker Prize.
Werke (Auswahl)
- London and the Southeast. Vintage Books, London 2008.
- The Innocent. Vintage, London 2009.
- Spring. Jonathan Cape, London 2011.
- All That Man Is. Jonathan Cape, London 2016.
- Was ein Mann ist. Roman. Übersetzung Henning Ahrens. Hanser, München 2018, ISBN 978-3-446-25824-2.
- Turbulence. Jonathan Cape, London 2018
- Turbulenzen. Roman. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Hanser, München 2020, ISBN 978-3-446-26765-7.
- Flesh. Simon & Schuster, New York 2025, ISBN 978-1-9821-2279-9.
- Was nicht gesagt werden kann. Roman. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Claassen, Berlin 2025, ISBN 978-3-546-10150-9.
Auszeichnungen
- 2009: Betty Trask Award für London and the Southeast
- 2009: Geoffrey Faber Memorial Prize für London and the Southeast
- 2016: Gordon Burn Prize für All That Man Is
- 2016: Plimpton Prize for Fiction für All That Man Is
- 2025: Booker Prize für Flesh
Literatur
- Alison Flood: David Szalay's 'unsparing' All That Man Is wins Gordon Burn prize, in: The Guardian, 7. Oktober 2016.
- Ijoma Mangold: „Was nicht gesagt werden kann“ von David Szalay: Ein Mann ohne jedes Gefühl. In: Die Zeit. 26. Dezember 2025, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 6. Februar 2026]).
- Lorin Stein: Writing All That Man Is. In: The Paris Review, 217, (2016): S. 171.
Weblinks
- Literatur von und über David Szalay im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek