Debora Waldman

brasilianisch-israelische Dirigentin From Wikipedia, the free encyclopedia

Debora Waldman (* 1977 in São Paulo, Brasilien) ist eine brasilianisch-israelische Dirigentin. Sie zeichnete sich aus, als sie Assistentin von Kurt Masur beim Orchestre National de France wurde. Im Jahr 2020 wurde sie zur musikalischen Leiterin des Orchestre Régional Avignon-Provence ernannt. Sie ist die erste Frau, die in Frankreich eine solche Position einnimmt.[1]

Sie dirigiert unter anderem in Frankreich (Orchestre National de France[2], Orchestre National de Lyon, Orchestre National de Lille[3], Orchestre Symphonique de Bretagne[4], Orchestre Colonne[5], Orchestre de Besançon Franche-Comté[6], Orchestre Lamoureux), in Deutschland (Symphoniker Hamburg[7], Staatskapelle Halle[8]) und im Übersee (Johannesburg Philharmonic Orchestra, Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia, Festival Internacional de Inverno de Campos do Jordão[9]).

2008 wurde sie von der Adami zum „Talent Chef d’Orchestre“ ernannt.[5]

Im Jahr 2011 war sie Preisträgerin des Prix mondial Cino Del Duca für junge Musiker unter der Schirmherrschaft der französischen Académie des Beaux-Arts.[10]

2019 sorgt sie für die Welturaufführung der Symphonie „Grande Guerre“, die 1917 von der französischen Komponistin Charlotte Sohy (1887–1955) geschrieben wurde und deren vergessene Partitur sie wiedergefunden hat.[11][12]

Sie engagiert sich sehr für die Vermittlung klassischer Musik an jüngere Menschen und für die Gleichstellung von Dirigentinnen.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI