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Dekanat Traunstein

Dekanat der römisch-katholischen Kirche im Erzbistum München und Freising From Wikipedia, the free encyclopedia

Geschichte

Vorläufer des Dekanats Traunstein war das Dekanat Haslach, das im Jahr 1205 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Dieses unterstand direkt dem Erzbistum Salzburg (als Teil eines salzburgischen Archidiakonats). Erst nach der Säkularisation in Bayern und dem Bayerischen Konkordat von 1817 wurden sowohl das aufgelöste Bistum Chiemsee als auch die ehemaligen Salzburger Gebiete im Chiemgau (einschließlich Haslach) dem neu umschriebenen Erzbistum München und Freising zugeordnet. Haslach gehörte zu den bedeutendsten Dekanaten der Region, wobei der heutige Traunsteiner Stadtteil Haslach bis 1850 auch offizieller Pfarrsitz für die Stadt Traunstein war. 1882 wurde das Dekanat Haslach in Dekanat Traunstein umbenannt.[1]

Die Dekanatsreform von 1973 betraf das Dekanat Traunstein vergleichsweise wenig. Zum 1. Januar 2024 kam zum Dekanat Traunstein das Dekanat Baumburg, das den Norden des Landkreises Traunstein umfasste.

Gebiet

Territorial umfasste das Dekanat bis Ende 2023 den Süden des Landkreises Traunstein mit folgenden Pfarreien und Pfarrverbände:

  • Pfarrei Übersee
  • Pfarrei Ruhpolding
  • Pfarrei Inzell
  • Pfarrverband Chieming
  • Stadtkirche Traunstein
  • Pfarrverband Hl. Franz von Assisi – Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf
  • Pfarrverband Grassau
  • Pfarrverband Siegsdorf
  • Pfarrverband Kirchanschöring
  • Pfarrverband Surberg-Neukirchen
  • Pfarrverband Waging am See
  • Pfarrverband Oberes Achental

Der 2022 gewählte Dekan des Dekanats Traunstein war Pfarrer Thomas von Rechberg, Leiter des Pfarrverbandes Siegsdorf.

Mit der Dekanatsreform, die zum 1. Januar 2024 in Kraft trat, wurden die 40 Dekanate im Erzbistum München und Freising zu 18 Dekanaten zusammengefasst. Die Pfarrverbände und Einzelpfarreien selbst blieben dadurch unangetastet.[2] Zum Dekanat Traunstein kam zum 1. Januar 2024 das Dekanat Baumburg, das den Norden des Landkreises Traunstein umfasste.[3]

Das neue Dekanat Traunstein besteht nun aus den Pfarrverbänden Chieming, Garching-Engelsberg, Hl. Franz von Assisi-Bergen, Erlstätt, Grabenstätt und Vachendorf, Grassau, Kirchanschöring, Obing, Palling, Seeon, Siegsdorf, Tacherting, Am Tachinger See, Tittmoning, Traunreut, Trostberg, Oberes Achental, Waging am See sowie der Stadtkirche Traunstein und den Einzelpfarreien Baumburg-St. Margareta, Inzell-St. Michael, Ruhpolding-St. Georg und Übersee-St. Nikolaus.[4]

Dekan ist nunmehr Pfarrer Florian Schomers, Leiter der Pfarrverbände Seeon und Trostberg und Pfarradministrator der Pfarrei Baumburg-St. Margareta.[5]

Liste der Pfarreien

Einzelnachweise

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