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Der Leutnant Yorck von Wartenburg

DDR-Fernsehfilm nach der gleichnamigen Erzählung von Stephan Hermlin From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Leutnant Yorck von Wartenburg ist ein DDR-Fernsehfilm nach der gleichnamigen Erzählung von Stephan Hermlin. Darin werden die letzten Tage des NS-Widerstandskämpfers und Mitverschwörers vom 20. Juli 1944, Peter Graf Yorck von Wartenburg, dargestellt.

TitelDer Leutnant Yorck von Wartenburg
ProduktionslandDDR
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1981
Schnelle Fakten Titel, Produktionsland ...
Film
Titel Der Leutnant Yorck von Wartenburg
Produktionsland DDR
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1981
Länge 76 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Peter Vogel
Drehbuch Stephan Hermlin (literarische Vorlage), Eberhard Görner (Szenarium), Peter Vogel, Günter Haubold
Musik Bernd Wefelmeyer
Kamera Günter Haubold
Schnitt Helga Gentz
Besetzung
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Handlung

Der Wehrmachtsoffizier Peter Graf Yorck von Wartenburg ist wegen seiner Beteiligung an einem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler im Strafgefängnis Plötzensee inhaftiert und soll am nächsten Tag hingerichtet werden. Aus dem Fenster seiner Zelle beobachtet er, wie andere Gefangene im Hof des Gefängnisses erhängt werden. Dann wird er ein letztes Mal verhört.

Es folgen traumartige Szenen, in denen Erinnerungen an Wartenburgs früheres Leben (z. B. seine Kindheit und Jugend oder seine Verlobte Anna) sich mit einer „Alternativgeschichte“ vermischen, in der sein Schicksal eine positive Wendung nimmt: Kurz vor der Hinrichtung wird er von Kameraden befreit, die ihn mit einer neuen Uniform und unter einem falschen Namen zum Schloss eines Freiherrn bringen, wo er auch Anna wieder begegnet. Der Freiherr überzeugt ihn, dass der bürgerliche und adlige Widerstand sich zu lange gegen eine Zusammenarbeit mit dem Widerstand aus der Arbeiterbewegung gesträubt hat und dass man schon längst eine „Bruderschaft aller von Hitler Unterdrückten“ hätte bilden müssen.

Um Anna und den Freiherrn nicht in Gefahr zu bringen, muss er das Schloss wieder verlassen und weiter nach Osten fahren, wo er, die deutschen Linien durchbrechend, Kontakt zur Roten Armee aufnehmen soll. Dies gelingt auch, und bald darauf kommt er in Moskau an und erfährt vom herbeigesehnten Ende des Krieges. Er sieht auch Anna wieder, doch als er ihr gerade in die Arme fliegen will, endet der Traum: Wartenburg steht bereits unter dem Galgen und wird hingerichtet.

Produktion

Der Film ist eine Produktion des DEFA-Studios für Spielfilme und wurde in den Niederlanden, in Moskau und in Potsdam-Babelsberg gedreht. Am 22. November 1981 wurde er im Fernsehen der DDR zum ersten Mal ausgestrahlt. 2018 erschien er bei Studio Hamburg Enterprises auf DVD.

Rezeption

„Formal etwas angestrengte, insgesamt beachtliche Fernsehverfilmung, die mit der uneingeschränkten Würdigung des bürgerlichen Widerstands gegen Hitler auch thematisches Neuland betritt.“

Einzelnachweise

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