Der Totenwald von Zeithain
Deutschland (Ost), 1946, Kurz-Dokumentarfilm
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Der Totenwald von Zeithain ist ein DEFA-Dokumentarkurzfilm von Richard Groschopp von 1946 über das ehemalige Kriegsgefangenenlager.
| Film | |
| Titel | Der Totenwald von Zeithain |
|---|---|
| Produktionsland | Sowjetische Besatzungszone |
| Erscheinungsjahr | 1946 |
| Länge | 12 Minuten |
| Produktionsunternehmen | DEFA-Produktion Sachsen, Dresden |
| Stab | |
| Regie | Richard Groschopp |
| Kamera | Herbert Eckert |
Inhalt und Hintergründe
Der Film zeigt die Untersuchungen zu Massengräbern von etwa 30.000 sowjetischen und weiteren Kriegsgefangenen im ehemaligen Stalag IV H bei Riesa im August 1946. Dabei werden Leichenreste exhumiert, Zeitzeugen befragt und Archivunterlagen ausgewertet.[1]
Der Totenwald von Zeithain war einer von nur wenigen DEFA-Dokumentarfilmen über die Verbrechen in Lagern der NS-Zeit.[2] Er wurde später nur selten gezeigt. 2006 war er wieder im Berliner Kino Arsenal und im Museumskino der Technischen Sammlungen in Dresden zu sehen.[3] Eine Kopie befindet sich im Filmarchiv des Bundesarchivs.
Literatur
- Doris Hackbarth, Günter Scholz: DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme (und Vorläufer) 1946–1964. Berlin 1997. S. 6, mit kurzen Angaben
Weblinks
- Der Totenwald von Zeithain DEFA-Stiftung
- Der Totenwald von Zeithain bei filmportal.de
- Der Totenwald von Zeithain Dokumentarfilmgeschichte (Webarchiv)