Der Waldbruder
Erzählung von Jakob Michael Reinhold Lenz
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Der Waldbruder, ein Pendant zu Werthers Leiden ist der Titel eines 1776 entstandenen, fragmentarischen Briefromans Jakob Michael Reinhold Lenz. Die Hauptfigur, ein empfindsamer und phantasievoller Mann namens Herz, ist nach einem abenteuerlichen Leben in das Intrigenspiel seiner Zimmerwirtin geraten und hat sich leidenschaftlich in eine Gräfin verliebt, deren Briefe er irrtümlich als Liebesgeständnis auf sich bezieht. In verschiedenen, aus 32 Briefen bestehenden Korrespondenzen, an denen sieben Personen beteiligt sind, entwickelt der Autor das komplizierte Beziehungsgeflecht und die Hintergrundgeschichte. Der Titel bezieht sich auf den zeitweisen Rückzug der Hauptfigur aus der Stadt in eine ländliche Einsamkeit (erster Teil).

Inhalt
Überblick
Im ersten Teil des Romans hat die Hauptfigur Herz seine Kanzleistelle in der Stadt aufgegeben und sich aus Kummer über eine unglückliche nicht standesmäßige Liebe als Einsiedler in den Odenwald zurückgezogen. Ursache ist ein Plan der in ihn verliebten Witwe Hohl, die ihn über den Umweg einer Enttäuschung für sich gewinnen will. Sie hat ihm alte Briefe aus der Jugendzeit ihrer Freundin, der Gräfin Stella, zugespielt und er bezieht sie auf sich, verliebt sich in die ihm unbekannte Schreiberin, sucht in der Gesellschaft nach ihr und glaubt Stella in Frau von Weylach zu erkennen. Sein Gönner Rothe kennt die Zusammenhänge und einige Hintergründe, klärt ihn über die Verwechslung auf und plant die Heilung seines Freundes von seinen Wahnvorstellungen. Mit der Aussicht auf gesellschaftlich-erotische Vergnügungen will er ihn in die Stadt locken und ihn dann aus den ihn belastenden Beziehungen befreien. Anlass für seine Rückkehr ist allerdings Frau Hohls Angebot, in ihrer Wohnung Stella zu sehen und einen Maler für ihr Porträt zu suchen. Er glaubt, das Bild sei für ihn bestimmt, während es schon lange für Rothes Sammlung vorgesehen ist.
Der zweite und der dritte Teil spielen in der Stadt. Herz ist aus seiner Einsiedelei zurückgekehrt, hat im Haus Frau Hohls ein kurzes Treffen mit Stella, die seit fünf Jahren insgeheim mit dem im hessischen Diensten stehenden Obristen von Plettenberg verlobt ist. Sie hat Mitleid mit ihm und will ihn von seinen Illusionen einer Freundschaft mit ihr behutsam befreien. Durch die Hintergrundhandlung Rothes ausgelöst, bekommt Herz ein Angebot Plettenbergs, den er aus seiner Leipziger Studienzeit kennt, ihn als sein Adjutant mit nach Amerika zu nehmen. Zugleich warnt Rothe Plettenberg, Herz sei für den Militärdienst ungeeignet und bittet ihn, sich beim Kurfürsten zu ** für eine Hofjunkerstelle für den Freund einzusetzen.
Gleichzeitig setzt Frau Hohl ihre Intrige fort und dies verbindet sich mit Rothes Porträtwunsch. Sie greift ein altes Versprechen der Gräfin auf, sich für die Sammlung Rothes porträtieren zu lassen, bietet ihr Haus für die Sitzungen an, beauftragt Herz, einen Termin mit einem Maler zu vereinbaren und lässt ihn in dem Glauben, das Porträt sei für ihn bestimmt. Sie erzählt ihm jedoch nach der Fertigstellung, das Bild gehe an Rothe. Herz fühlt sich getäuscht und fordert das Bild für sich, um es mit nach Amerika zu nehmen. Im vierten Teil hat Herz die Stadt verlassen und ist auf dem Weg zu Plettenberg.
Im Kern des Briefromans steht die Korrespondenz der Hauptfigur Herz mit seinem Gönner Rothe, der seinem Freund aus seiner Illusion heraushelfen will, ihm gegenüber aber nicht immer offen spricht. Einmal schreibt die Gräfin an Herz (Teil I, Brief 13). Die Hintergrund- bzw. Intrigenhandlung wird in weiteren Briefwechseln thematisiert, in der Rothe eine zentrale Rolle spielt: Rothe mit Fräulein Schatouilleuse (I, 2, 4, II, 5) und mit dem Obristen von Plettenberg, Stellas Verlobten (II, 9, IV, 1, 3, 5). Außerdem stellt Frau Hohl Stella ihre Porträt-Idee vor (II, 7).
Zum besseren Verständnis der komplizierten Geschichte beschreibt Honesta ihrem Verwandten, dem Pfarrer Claudius, die Zusammenhänge (I, 10, III, 1, 2 und 3) und Rothe informiert Plettenberg über die Vorgeschichte: Herz‘ adlige, außereheliche Abstammung, die Kindheit bei einem Vormund, seine Karriere und die durch Auf- und Abstiege bewegten Wanderjahre durch Europa. Rothe bittet um Mitleid für den begabten und empfindsamen, aber seelisch verwirrten Freund, der durch das sonderbare Schicksale seiner Jugend sich in äußerst romantische Stimmungen versetze und einerseits zur Idealisierung, andererseits zur Dämonisierung der Menschen neige (IV, 1 und 3).
Vorgeschichte
In zwei Briefen (IV, 1 und 3) teilt Rothe dem Obristen Plettenberg einiges aus der Lebensgeschichte des Waldbruders mit. Herz, der unechte Sohn einer verstorbenen großen Dame, genießt eine hervorragende Erziehung und macht sich im Alter von zwölf Jahren aus dem Staube. Dank seiner Gelehrigkeit, seines Geistes und Herzens wird er vom französischen Bankier Herz gefördert und nimmt dessen Namen an. Von dem Bankier nach Leipzig zum Studium geschickt, lernt er in Sachsen den Kommilitonen Plettenberg kennen. Herz zieht weiter nach Holland, verscherzt sich die Gunst seines französischen Gönners und kommt über Cleve an den Ort der Handlung.
Alle Menschen sieht Herz in einem idealischen Lichte. Mit Frauen hat er kein Glück: Bereits im Alter von elf Jahren gerät er an eine wirklich liederliche Weibsperson, die Mätresse eines alten Grafen. Seine zweite Liebe, die Nichte eines Kaufmanns in Lion, ist nur kokett. In Leipzig hofft er auf eine Schöne wie aus Goethens oder Wielands Romanen zu treffen. Dieses Mädchen, Tochter eines Landpredigers, findet er zwar, er überrascht sie jedoch mit einem dicken runden Studenten.
Intrigenspiel
Herz, ein Narr auf Charaktere, quartiert sich zu günstigen Bedingungen als Untermieter bei der Witwe Hohl ein, weil diese eine weitläufige Korrespondenz mit Vornehmen und Gelehrten aufweisen und in einem genehmen Lichte präsentieren kann. Die Witwe verliebt sich in den Mieter. Da er ihre Zuneigung nicht erwidert, entwickelt sie eine komplizierte Intrige, um ihn von sich abhängig zu machen: Eine von ihr organisierte Liebesenttäuschung soll ihn für sie empfänglich machen soll, indem sie sich ihm als verständnisvolle Helferin in seiner Notlage erweist. Sie weiß es so einzurichten, dass Herz in Liebe zu der schönen Gräfin Stella, einer langjährigen Brieffreundin der Hohl, entbrennt, indem sie ihm deren alte empfindsamen Briefe zuspielt, die dieser auf sich bezieht. Lenz schwärmt Rothe gegenüber von Stellas edlem Charakter: „Die Erziehung einer Fürstin, das selbstschöpferische Genie eines Dichters, das gute Herz eines Kindes, kurzum alles, alles beisammen, und alle Deine Mühe ist dennoch vergeblich, und alle meine Beschreibungen abgeschmackt. So viel allein kann ich Dir sagen, dass Jung und Alt, Groß und Klein, Vornehm und Gering, Gelehrt und Ungelehrt, sich herzlich wohl befinden, wenn sie bei ihr sind, und jedem plötzlich anders wird, wenn sie mit ihm redt, weil ihr Verstand in das Innerste eines jeden zu dringen, und ihr Herz für jede Lage seines Herzens ein Erleichterungsmittel weiß. Alles das leuchtet aus ihren Briefen, die ich gelesen habe, die ich bei mir habe und auf meinem bloßen Herzen trage. Sieh, es lebt und atmet darinnen eine solche Jugend, so viel Scherz und Liebe und Freude, und ist doch so tiefer Ernst, die Grundlage von alledem, so göttlicher Ernst – der eine ganze Welt beglücken möchte!“ (I, 6). Sie verschweigt ihm, dass die Gräfin seit fünf Jahren mit Herzens ehemaligen Kommilitonen Plettenberg, inzwischen Oberst in Hessischen Diensten, heimlich verlobt ist. Sein Regiment soll in Kürze wider die Kolonisten nach Amerika abkommandiert werden. Die Witwe Hohl hofft, wenn Herz einsieht, dass die Gräfin Stella für ihn unerreichbar ist, sie vielleicht selbst die Stelle der Geliebten einnehmen wird.
Herz geht langsam das Geld aus und die Witwe Hohl wartet darauf, dass er bei ihr Schulden macht. Aber er verlässt die Stadt und zieht in eine Wald-Einsiedelei im Odenwald, wo er sich in der Naturlandschaft wohl fühlt. Er schreibt an Rothe: „Übrigens ist die Gegend, in der ich mich hingebaut, sehr malerisch. Grotesk übereinander gewälzte Berge, die sich mit ihren schwarzen Büschen dem herunterdrückenden Himmel entgegen zu stemmen scheinen, tief unten ein breites Tal, wo an einem kleinen hellen Fluß die Häuser eines armen aber glücklichen Dorfs zerstreut liegen. Wenn ich denn einmal heruntergehe und den engen Kreis von Ideen, in dem die Adamskinder so ganz existieren, die einfachen und ewig einförmigen Geschäfte und die Gewißheit und Sicherheit ihrer Freuden übersehe, so wird mir das Herz so enge und ich möchte die Stunde verwünschen, da ich nicht ein Bauer geboren bin. Sie sehen mich oft verwundrungsvoll an, wenn ich so unter ihnen herumschleiche und nirgends zu Hause bin, mit ihrem Scherz und Ernst nicht sympathisieren kann, so daß ich mich am Ende wohl schämen und in ihre Form zu passen suchen muß, da sie denn ihren Witz nach ihrer Art meisterhaft über meine Unbehelfsamkeit wissen spielen zu lassen. Alles dies beleidigt mich nicht, weil sie meistens recht haben und ein Zustand wie der meinige durch die äußern Symptome, die er veranlaßt, schon seit Petrarchs Zeiten jedermann zum Gespött dienen muß. Soll ich aber die Wahl haben, so ist mir der Spott des ehrlichen Landmanns immer noch Wohltat gegen das Auszischen leerer Stutzer und Stutzerinnen in den Städten“ (I, 1). Rothe möchte den Freund wieder in die Stadt zurückholen und bittet Stella um Hilfe. Die Gräfin hat Mitleid mit dem unglücklich in sie Verliebten und lässt ihn brieflich wissen, dass sie sich mit ihm bei ihrer Freundin Hohl treffen möchte. Zugleich ersinnt sie einen Plan, mit dem Herz aus der Stadt entfernt wird: Plettenberg soll den alten Kommilitonen als Adjutant in seinem Regiment mit nach Amerika nehmen. Gleichzeitig verfolgt Rothe eigene Interessen, die sich mit Frau Hohl Plan überschneiden und von dieser genutzt werden. Er wünscht sich seit langem ein Porträt der Gräfin für seine Sammlung und diese hat zugesagt, sich malen zu lassen, aber es dürfe nicht öffentlich bekannt werden. Jetzt stellt Frau Hohl ihre Wohnung für eine Sitzung zur Verfügung und bittet Herz um die Vermittlung eines Malers. Dieser nimmt an, das Gemälde sei für ihn, gleichsam als Entschädigung für seine getäuschten Hoffnungen, und er will es mit nach Amerika nehmen. Das Porträt wird gemalt, aber Herz bekommt es nicht, denn Frau Hohl hat das Bildnis aus Herzens ehemaligen Zimmer entwendet und Rothe übergeben. Herz reist ab zu dem Regiment und hält Rothe für einen Verräter.
Das Fragment bricht mit einem Brief Plettenbergs an Rothe ab, in dem er um ein Gespräch bittet. Es deutet sich an, als würde der Oberst, nicht mehr der Jüngste, Rothe als seinen Nachfolger bei Stella akzeptieren.
Entstehungs- und Editionsgeschichte
Lenz‘ Briefroman geht auf seine Straßburger Jahre 1775/76 sowie den Aufenthalt in Weimar und Berka 1776 zurück. Der Autor hatte bereits 1975 mit den erst 1918 aufgefundenen und gedruckten Briefen über die Moralität der Leiden des jungen Werther eine „ästhetisch bedeutsame Verteidigungsschrift der epochemachenden Werther-Dichtung Goethes verfasst“.
Das Goethe überlassene Briefe-Fragment, der Schluss fehlt oder ging verloren, wurde von Schiller 1797 posthum – fünf Jahre nach Lenz‘ Tod – in der Zeitschrift Die Horen publiziert.[1]
Rezeption und Interpretation
Im Unterschied zu Lenz‘ Dramen wurden bisher seine Erzählungen von der Literaturkritik wenig beachtet. Dies gilt auch für den Waldbruder, dem erst in der neuen Forschung eine Bedeutung im Werk des Schriftstellers beigemessen wird:
Das Romanfragment ist nach Sauers Einschätzung Lenz’ „reifstes Werk“ und zugleich das „literarisch gewichtigste, wenngleich sehr subjektive und persönliche Dokument der zeitgenössischen Werther-Rezeption“. Mit einer „klaren Sprache, mit der Gegenüberstellung antithetischer Charaktere, mit der kunstvollen Funktionsvielfalt der epistolarischen Aufschlüsse“ gelinge Lenz „eine Objektivierung der Vorgänge“. In der „eigenartigen Kombination subjektiv »lyrischer« mit objektiv »epischen« Mittelteilungen“ enthülle sich Herz als ein Charakter, der aus „geist- und empfindungsreichen Briefen […] das Ideal einer Liebeserfüllung herausliest“.[2]
Ein Schwerpunkt der Analysen ist, neben der Suche nach biographischen Bezügen und Spekulationen über die Erweiterung und Fortsetzung der Handlung, der im Titel als Gegenstück genannte Werther-Roman: Lenz' Briefroman unterscheide sich von Goethes Vorlage v. a. durch die „multiperspektivische Form“. Das Geschehen werde aus der subjektiven Perspektive von sieben Personen erzählt und lasse keine eindeutige „Privilegierung einer einzelnen Figuren-Haltung“ zu. Außerdem könne man die Zeitstruktur wegen der undatierten Briefe nicht eindeutig festlegen und dies eröffne weitere interpretatorische Spielräume.[3] Zwar bleibe von Goethes Werther-Figur nur noch „eine fast pathologische Phantasterei übrig“, doch die „melancholische Zerrissenheit“ und die „nicht glückliche Harmonie“ vermittelten sich als Stimmung. Außerdem veranschauliche das Fragment „die persiflierende Absicht des Autors“: einmal an den „Verzerrungen des Helden“, denn Herz setze sich „mit ekstatischer Imagination und bitterer Selbstironie über die düstere Wirklichkeit“ hinweg, zweitens „an der distanziert geschilderten Gestalt Rothes, der sich sozusagen vom Werther zum Genussmenschen gewandelt hat“.[2]
Offenbar hat Lenz in der Figur des Herz selbst eigene Charakterzüge eingebracht und Personenkonstellationen aus seinem Leben übernommen. Stella erinnert an Henriette von Waldner,[4] Plettenberg an deren Bräutigam Baron Oberkirch, Rothe an Goethe und Honesta an Luise von Göchhausen. Gothe beurteilt die biographischen Bezüge als Nachteil des Werks: Die „Befangenheit durch die Nähe des eigenen Erlebens“ beeinträchtige die „künstlerische Objektivierung der Gestalten“.[5]
Ausgaben
Erstausgabe
- Text der Erzählung: Friedrich Schiller (Hrsg.): Die Horen 1797, 4. Stück und Die Horen 1797, 5. Stück.
Weitere Ausgaben
- Jakob Michael Reinhold Lenz: Der Waldbruder. Ein Pendant zu Werthers Leiden. Neu zum Abdruck gebracht und eingeleitet von Max von Waldberg. Verlag von W.H. Kühl, Berlin 1881.
- Stürmer und Dränger. Tl. 2: Lenz und Wagner. Hrsg. von A.[ugust] Sauer. Berlin, Stuttgart: Spemann [1883], S. 175–210 (jacoblenz.de).
- Der Waldbruder, ein Pendant zu Werthers Leiden. S. 293–330. In: Friedrich Voit (Hrsg.): Jakob Michael Reinhold Lenz: Werke. Reclam Stuttgart 1998. Mit Anmerkungen (S. 509–514) und einem Nachwort (S. 559–604)
- Friedrich Voit (Hrsg.): Jakob Michael Reinhold Lenz: Erzählungen. Zerbin. Der Waldbruder. Der Landprediger. S. 31–67. Reclam Stuttgart 2002. Mit Anmerkungen (S. 125–141) und einem Nachwort (S. 147–165)
Literatur
- Ilse Kaiser: Die Freunde machen den Philosophen, Der Engländer, Der Waldbruder von Jakob Michael Reinhold Lenz. Erlangen 1917.
- Karin A. Wurst: Überlegungen zur ästhetischen Struktur von J.M.R. Lenz' 'Der Waldbruder', ein Pendant zu Werthers Leiden. In: Neophilologus 74, 1990, 70/86.
- Karin A. Wurst: J. M. R. Lenz‘ Poetik der Bedingungsverhältnisse: ‚Werther‘, die „Werther-Briefe“ und ‚Der Waldbruder ein Pendant zu Werthers Leiden‘ In: J. M. R. Lenz als Alternative?. 1992.
- Christoph Weiß: ‚Waldbruder‘-Fragmente: über einige bislang ungedruckte Entwürfe zu J. M. R. Lenz‘ Briefroman ‚Der Waldbruder, ein Pendant zu Werthers Leiden‘. In: Lenz-Jahrbuch 3. 1993.
- Elke Meinzer: Die Irrgärten des J. M. R. Lenz: zur psychoanalytischen Interpretation der Werke ‚Tantalus‘, ‚Der Waldbruder‘ und ‚Myrsa Polagi‘ In: Jakob Michael Reinhold Lenz. 1994.
- Inge Stephan: Das Scheitern einer heroischen Konzeption: der Freundschafts- und Liebesdiskurs im ‚Waldbruder‘. In: Unaufhörlich Lenz gelesen …. Weimar, 1994.
- Robert Stockhammer: Zur Politik des Herz(ens): J. M. R. Lenz‘ „misreadings“ von Goethes Werther. In: David Hill [Hrsg.]: Jakob Michael Reinhold Lenz – Studien zum Gesamtwerk. Opladen, 1994.
Weblinks
- Der Text im Project Gutenberg
- Der Text im Projekt Gutenberg-DE
- Der Waldbruder Friedrich-Schiller-Archiv