Dessauer Kalender
seit 1957 erscheinendes heimatkundliches Jahrbuch
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Der Dessauer Kalender ist ein seit 1957 erscheinendes heimatkundliches Jahrbuch für Dessau-Roßlau und die Umgebung. Das Jahrbuch vereint populärwissenschaftliche Beiträge zur Stadt‑ und Regionalgeschichte, Kulturgeschichte sowie zu Museen und Archiven der Doppelstadt.[1]
| Dessauer Kalender | |
|---|---|
| Beschreibung | Heimatliches Jahrbuch für Dessau‑Roßlau und Umgebung |
| Fachgebiet | Regional‑ und Kulturgeschichte |
| Sprache | Deutsch |
| Verlag | Stadtarchiv Dessau‑Roßlau (Eigenverlag) |
| Hauptsitz | Dessau‑Roßlau |
| Erstausgabe | 1957 |
| Erscheinungsweise | jährlich |
| Herausgeber | Stadt Dessau‑Roßlau, Stadtarchiv |
| Weblink | Stadtarchiv: Dessauer Kalender |
| ISSN (Print) | 0420-1264 |
Profil
Der Dessauer Kalender versteht sich nicht als reines Kalendarium, sondern als regionales Jahrbuch mit Beiträgen verschiedener Autorinnen und Autoren zu Geschichte und Gegenwart der Region. Neuere Jahrgänge umfassen rund 220–224 Seiten und sind reich bebildert bei einem Format von ca. 200 × 240 mm.[2]
Geschichte
Das Jahrbuch erschien erstmals 1957. In den Anfangsjahren war der Rat der Stadt Dessau beteiligt; zeitweise wirkten auch die Kreiskommission Natur‑ und Heimatfreunde sowie das Museum für Stadtgeschichte Dessau mit. Seit 2007 firmiert die Publikation – nach der Fusion zur Doppelstadt – mit dem Untertitel „Heimatliches Jahrbuch für Dessau‑Roßlau und Umgebung“.[3]
Herausgeber und Autorenschaft
Herausgeber ist das Stadtarchiv Dessau‑Roßlau. Die Bände versammeln Beiträge von Historikerinnen und Historikern, Mitarbeitenden aus Archiven und Museen sowie von lokal‑ und regionalgeschichtlich Forschenden.[4]
Inhalte (Beispiele)
Die thematische Spannweite reicht von Stadt‑ und Baugeschichte über Kultur‑ und Vereinsgeschichte bis zu naturkundlichen Beiträgen. Der Dessauer Kalender 2025 enthält u. a. Beiträge zum Bauhaus in Dessau (1960–1975), zur Restaurierung des Venustempels im Wörlitzer Park, zur Geschichte des Karl‑Rauch‑Verlags sowie zu den Junkers‑Werken in Dessau (Raketenforschung 1929–1938).[5]