Detlef Frahm

deutscher Politiker (CDU), MdL From Wikipedia, the free encyclopedia

Detlef Frahm (* 14. Juni 1886 in Großenrade; † 18. Mai 1969) war ein deutscher Politiker der CDU.

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Frahm, der evangelischen Glaubens war, eine landwirtschaftliche Lehre. Später übernahm er den elterlichen Bauernhof in Großenrade. Er war Mitglied der Kreisbauernkammer, Vorstandsmitglied des Bauernverbandes Süderdithmarschen, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Vereins Süderhastedt und Umgebung, Vorsitzender der Spar- und Darlehnskasse Großenrade, Vorsitzender der Viehverwertungsgenossenschaft Burg in Dithmarschen, Vorstandsmitglied der Schleswig-Holsteinischen Viehverwertung, Vorstandsmitglied der Genossenschaftsmeierei Großenrade und Vorstandsmitglied des landwirtschaftlichen Kreisvereins. Danker und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn, der nicht der NSDAP beitrat, in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der NS-Zeit als „angepasst / ambivalent“.[1]

Frahm war verheiratet und hatte sieben Kinder.

Abgeordneter

Frahm gehörte von 1947 bis 1950 dem ersten Landtag von Schleswig-Holstein an, nachdem er auf Platz 17 der Landesliste kandidiert hatte. Nach dem vorläufigen Ergebnis vom 20. April 1947 (vor der Nachwahl am 18. Mai 1947) hatte die CDU 22 Mandate geholt. Abzüglich der Direktmandate war sein Listenplatz der letzte, der in den Landtag einzog. Nach der Nachwahl wurde das Ergebnis auf 21 CDU-Mandate korrigiert. Frahm hätte wieder aus dem Landtag ausscheiden müssen (der sich in der Zwischenzeit konstituiert hatte), aber Alt-Ministerpräsident Theodor Steltzer legte freiwillig sein Mandat nieder.

Öffentliche Ämter

Frahm war nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Großenrade.

Einzelnachweise

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