Detlef Merten
deutscher Rechtswissenschaftler
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Detlef Merten (* 29. November 1937 in Berlin) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler. Er ist emeritierter Professor für Staats- und Verwaltungsrecht sowie Sozialrecht.
Leben
Merten studierte von 1956 bis 1960 Rechts-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften an der FU Berlin und wurde 1963 zum Doktor der Verwaltungswissenschaften (Dr. rer. pol.) promovierte sowie 1969 zum Doktor der Rechtswissenschaften (Dr. jur.). 1971 folgte die Habilitation an der Juristischen Fakultät der Freien Universität Berlin. Ab 1972 war Merten ordentlicher Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Wirtschaftsverwaltungsrecht und Sozialrecht an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer (DHV). Von 1974 bis 1983 war er als nebenamtlicher Richter am Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz tätig; von 1983 bis 2007 war er Mitglied des Verfassungsgerichtshofes Rheinland-Pfalz. Von 1977 bis 1979 war der in St. Martin lebende Merten zudem Rektor der DHV Speyer und von 1995 bis 1997 Mitglied der Reformkommission zur Größe des Bundestages.
Im September 2019 gehörte er zu den etwa 100 Staatsrechtslehrern, die sich mit dem offenen Aufruf zum Wahlrecht Verkleinert den Bundestag! an den Deutschen Bundestag wandten.[1]
Detlef Merten ist evangelisch und heiratete 1966 Christiane Philipowski.
Auszeichnungen
Publikationen (Auswahl)
- mit Siegfried Magiera, Matthias Niedobitek und Karl-Peter Sommermann (Hrsg.): Schriften zum Europäischen Recht (EUR). Duncker & Humblot, Berlin.
- Der Inhalt des Freizügigkeitsrechts. 1970.
- Rechtsstaat und Gewaltmonopol. 1975.
- Rechtsstaatlichkeit und Gnade. 1978.
- Der Katte-Preozeß. 1980.
- Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch. 1978.
Literatur
- Merten, Detlef. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 830.