Detlef Wintzen
deutscher Theaterregisseur und Unternehmer
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Detlef Klaus Ludwig Wintzen (* 28. Oktober 1957 in Mönchengladbach[1][2]) ist ein deutscher Theaterregisseur und Unternehmer.

Leben
Detlef Wintzen studierte von 1982 bis 1987 an der Freien Universität Berlin und schloss sein Studium in Theaterwissenschaften, Publizistik und Psychologie mit einem Magister ab.[2] Von 1984 bis 1988 studierte er an der Universität der Künste Berlin, er absolvierte dieses Studium mit einem Diplom in Schauspiel und Theaterpädagogik.[2]
Von 1988 bis 1995 arbeitete er als Regieassistent, Regisseur und Theaterpädagoge an Theatern in Berlin, Braunschweig, Bremen, Hamburg, Münster und Oldenburg.[2][3][4] Er arbeitete dabei u. a. mit Julia Blankenburg, Birgit Stauber, Philipp Rafferty und Georg Leo Marx zusammen. Auch im Anschluss an diese Jahre legte er gelegentlich klassische Theaterproduktionen vor. Seine Inszenierung des deutsch-englischen Theaterstücks The Kooky Show (1999) wurde nach der Erstaufführung in Berlin bei Gastspielen des Platypus Theaters auch mehrfach im Gallus Theater in Frankfurt am Main gezeigt.[5]
Von 1995 bis 2000 arbeitete er als Creative Director (beziehungsweise Geschäftsführer) in zwei Eventagenturen.[6] Er drehte außerdem Industriefilme und realisierte verschiedene Unternehmenstheater-Formate.[7][8] 2000 gründete er insglück, eine Eventmarketing-Agentur, die er bis zum Sommer 2023 leitete.[2][9] Unter seiner Leitung als Inhaber von insglück entstanden Unternehmensausstellungen und EXPO-Pavillons, darunter der Deutsche Pavillon auf der EXPO 2017 in Astana, der Kasachstan-Pavillon auf der EXPO 2021 in Dubai und der Deutsche Garten auf der Floriade Expo Amsterdam – Almere in Almere.[10] 2016 gründete er eine Coaching-Agentur.[11]
Wintzen lebt in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.
Regiearbeiten
- 1988: Wheelchair Willie[12], Studio Bühne Berlin
- 1991: Heißt du wirklich Hasan Schmidt?[13], Saalbau Neukölln
- 1992: Teenagers in Trouble[14][15], Platypus Theater
- 1993: Play to win[16], Platypus Theater
- 1994: Linie 1[17], Staatstheater Oldenburg
- 1995: Gestrandet vor Guadeloupe[18], Städtische Bühnen Münster
- 1995: On the run[19], Platypus Theater
- 1999: The Kooky Show[20], Platypus Theater
- 2000: Amok[21][22], Platypus Theater
- 2009: The clown who lost his circus[23], Platypus Theater
Veröffentlichungen
- Dive into it! Immersion und Gamification im Live-Marketing. In: Cornelia Zanger (Hrsg.): Eventforschung. Aktueller Stand und Perspektiven. Springer Gabler, Wiesbaden 2019, S. 232–245, ISBN 978-3-658-27652-2.
- Live goes Digital. Digital goes Live. In: Ulrich Wünsch (Hrsg.): Handbuch Erlebnis-Kommunikation. Grundlagen und Best Practice für erfolgreiche Veranstaltungen. 2., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Erich Schmidt Verlag, Berlin 2016, S. 205–212, ISBN 978-3-503-16640-4.