Deuteranopie

Krankheit, Grünblindheit From Wikipedia, the free encyclopedia

Unter Deuteranopie (von altgriechisch δεύτερος deúteros, deutsch der Zweite, nach Helmholtz zweiter Rezeptor des trichromatischen Sehapparates) wird die Grünblindheit und unter Deuteranomalie die Grünsehschwäche verstanden. Es handelt sich dabei um eine genetisch bedingte Farbfehlsichtigkeit, bei der die Zapfen für das Wahrnehmen von Grün das Opsin für Rot enthalten. Menschen mit Deuteranopie haben daher nur zwei statt drei verschiedene Zapfentypen. Betroffen sind bei Männern jeweils etwa 1 % von Deuteranopie und 5 % von Deuteranomalie, bei Frauen 0,01 % von Deuteranopie und 0,35 % von Deuteranomalie.[1] Im kurzwelligen Bereich sehen sie (wie Farbgesunde) ein sattes Blau, im mittelwelligen Bereich Grau (neutraler Punkt bei 498 nm), im langwelligen Bereich ein sattes Gelb.

Normalsichtige sehen eine 8
Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-10 ...
Klassifikation nach ICD-10
H53.5 Farbsinnstörungen
- Deuteranopie
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
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Schnelle Fakten Klassifikation nach ICD-11 ...
Klassifikation nach ICD-11
9D44 Beeinträchtigung des Farbsehens
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)
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Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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