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Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie

wissenschaftliche Fachgesellschaft in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die das Gebiet der Thoraxchirurgie in Klinik, Praxis und Forschung vertritt. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).

Gründung1991
GeschäftsstelleD-10115 Berlin
Robert-Koch-Platz 9
ZweckMedizinische Fachgesellschaft für Thoraxchirurgie
Schnelle Fakten Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT), Rechtsform ...
Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie
(DGT)
Rechtsform eingetragener Verein
Gründung 1991
Geschäftsstelle D-10115 Berlin
Robert-Koch-Platz 9
Zweck Medizinische Fachgesellschaft für Thoraxchirurgie
Vorsitz Ludger Hillejan (Ostercappel) (2024)[1]
Mitglieder über 700 (2024)
Website www.dgt-online.de/
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Ziele und Aufgaben

Vereinsziele sind laut Satzung unter anderem:[2]

  • Weiterentwicklung der Thoraxchirurgie, einschließlich der fachgebietsbezogenen Intensivmedizin;
  • Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit in- und ausländischen Fachgesellschaften;
  • Wahrnehmung der Belange der Lehre (Ausbildung, Weiterbildung, Fortbildung) und der Forschung;
  • Beratung von Behörden und gesundheitspolitischen Gremien
  • Veranstaltung von und Beteiligung an wissenschaftlichen Veranstaltungen zum Fachgebiet

Arbeitsgemeinschaften der DGT

Die themenspezifische Arbeit der Fachgesellschaft findet in ihren Arbeitsgemeinschaften statt. Im Herbst 2024 handelte es sich unter anderem um AGs zu den folgenden Themen:[3]

  • Frauen in der Thoraxchirurgie
  • Minimal-invasive Thoraxchirurgie
  • Nachhaltigkeit in der Thoraxchirurgie
  • Roboterschirurgie
  • Thoraxtrauma
  • Universitäre Thoraxchirurgie

Veranstaltungen

Die Gesellschaft führt Jahrestagungen durch und verweist auf ihrer Website auf aktuelle Veranstaltungen ihres Fachgebietes.[4][5]

Im Jahr 2014 nahm die Akademie der Deutschen Gesellschaft für Thoraxchirurgie zur Organisation und zur Qualitätsförderung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen auf.[6]

Veröffentlichungen

Die Gesellschaft veröffentlicht Stellungnahmen zu Vorgehensweisen, Maßnahmen und Standards in ihrem Fachgebiet. Hierzu gehören auch medizinische Leitlinien.

Publikationsorgan

Geschichte

Die DGT wurde 1991 in Frankfurt am Main gegründet. Gründungsmitglieder waren R. Achatzy (Hemer), M. Bartel (Jena), A. Baudrexl (Coswig), D. Dragojevic (Hannover), Claus Engelmann (Berlin), P. Freese (Schwerin), D. Greschuchna (Essen), Joachim Hasse (Freiburg/Breisgau), H. Holdt (Wangen), G. Irlich (Hagen), M. Jachmann (Münnerstadt), Dirk Kaiser (Berlin), F. Klinke (Ibbenbüren), S. Liebig (Großhansdorf), D. Nicolai (Vogelsang), H.-J. Radtke (Ebensfeld), Heikki Toomes (Gerlingen), Ingolf Vogt-Moykopf (Heidelberg), J. Weber (Zschadrass), P. Wex (Löwenstein).[8] Seit 1992 ist die Gesellschaft Mitglied der AWMF.[9]

Ehrenmitglieder der Gesellschaft

Die Gesellschaft ehrt verdiente Persönlichkeiten mit Verleihung der Ehrenmitgliedschaft. Nachstehend die Ehrenmitglieder der DGT (in Klammer: Datum der Ernennung)[10]

  • Martin Bartel (2014)
  • Hartwig Bauer (2009)
  • Frank Detterbeck (2023)
  • Albrecht Encke (2006)
  • Joachim Haase (2016)
  • Dirk Kaiser (2015)
  • Pál Keszler (2009)
  • Werner Maaßen (2002)
  • Klaus-Michael Müller (2004)
  • Heinz Neef (2021)
  • Mikhail Perelman (2007)
  • Michael-J. Polonius (2012)
  • Lothar Swoboda (2018)
  • Olaf Thetter (2017)
  • Heikki Toomes (2014)
  • Ingolf Vogt-Moykopf (1995)
  • Peter Wex (2023)

Siehe auch

Einzelnachweise

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