Deutsche Kriegsausstellung

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Deutsche Kriegsausstellung ist der Oberbegriff für verschiedene Ausstellungen, die insbesondere zur Zeit des Kaiserreichs Deutschland ab dem Ersten Weltkrieg in mehreren deutschen Städten gezeigt wurden.[1] Als Instrument der Propaganda und zur Einstimmung der Bevölkerung auf den – nicht nur von Adolf Hitler gewünschten – Zweiten Weltkrieg wurden den Ersten Weltkrieg glorifizierende Kriegsausstellungen auch noch zur Zeit des Nationalsozialismus präsentiert.[2]

Titel der Kriegszeitung der Feste Boyen und der Stadt Lotzen, Nummer 1 von den Oberleutnants Freybe und von Negelein, 1914, ausgestellt 1915 in der Kriegsausstellung der Deutschen Bücherei
Propaganda-Flugblatt des russischen Oberkommandos 1915 zwecks Kapitulation der deutschen Soldaten
Aus der Lübecker Kriegsausstellung im Kolosseum.
Gruppe: Russische Flüchtlinge auf der Rast.
Feindliche Granaten von den kleinsten bis zum Riesengeschoss von 30,8 cm

Liste deutscher Kriegsausstellungen

Siehe auch

Literatur (Auswahl)

  • Deutsche Kriegsausstellungen 1916. Im Einverständnis und mit Unterstützung des Königlich Preußischen Kriegsministeriums / veranstaltet vom Zentralkomitee der Deutschen Vereine vom Roten Kreuz. Klasing, Berlin 1916.
    • Band 1 [Hauptwerk]: Deutsche Kriegsausstellungen 1916.
    • Band 2 [Beilage]: Rundgang durch die Kriegsausstellung Frankfurt am Main.
  • Christine Beil: Der ausgestellte Krieg. Präsentationen des Ersten Weltkriegs 1914–1939 (= Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen. Band 97). Dissertation. Tübinger Vereinigung für Volkskunde, Tübingen 2004, ISBN 3-932512-27-8.
  • Britta Lange: Einen Krieg Ausstellen. Die „Deutsche Kriegsausstellung“ 1916 in Berlin. Verbrecher Verlag, Berlin 2003, ISBN 3-935843-20-8.
Commons: Deutsche Kriegsausstellung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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