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Deutsche Tischtennis-Meisterschaft 1939

zweite Deutsche Meisterschaft nach dem Anschluss Österreichs 1938 From Wikipedia, the free encyclopedia

Die 9. nationale Deutsche Tischtennis-Meisterschaft fand vom 13. bis 15. Januar 1939 in Frankfurt am Main im Hippodrom[1] statt.

Es war die zweite Deutsche Meisterschaft nach dem Anschluss Österreichs 1938. Erneut zeigten sich die Österreicher überlegen und gewannen fast alle Titel. Lediglich die Gaumeisterschaft der Herren sicherte sich der Gau Mittelrhein.

Im rein österreichischen Endspiel im Herreneinzel setzte sich Otto Eckl gegen den Wiener Ferdinand Schuech mit 3:0 durch. Vorjahressieger Karl Sediwy scheiterte in der dritten Runde am Berliner Hermann Hauser. Im Dameneinzel verteidigte Trude Pritzi ihren Titel durch einen 3:1-Sieg gegen Hilde Bussmann.

Erstmals waren Spieler aus dem Sudetenland vertreten, etwa Bareuther aus Asch.

Es wurden nur die Einzelwettbewerbe ausgetragen, Doppel und Mixed entfielen. Alle Wettbewerbe wurden im Modus Best-of-Five (drei Gewinnsätze) gespielt.

Weitere Informationen Platz, Herreneinzel ...
Medaillenplätze
PlatzHerreneinzelDameneinzelGaum. HerrenGaum. Damen
1 Otto Eckl Trude Pritzi Mittelrhein Ostmark
2 Ferdinand Schuech Hilde Bussmann Ostmark Brandenburg
3 Dieter Mauritz Annemarie Schulz
3 Heinz Benthien Rösel Fahlbusch
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Herreneinzel

Es fehlten Seidel, Hans Hartinger und Erwin Braun.

h Erste Runde Zweite Runde Dritte Runde
-
1
2
3 Otto Eckl 3
4
5 Vogt 0
6
7
8
9 Otto Eckl 3
10
11 Erich Deisler 2  (A)
12
13
14
15 Erich Deisler 3
16
17 Köster 1
18
19
20
T1A
T1B
21
22
23 Erwin Münchow 3
24
25 Alfred Schriefer 1
26
27
28
29 Erwin Münchow 3
30
31 Hanns Welter 0
32 Hanns Welter 3
33
34 Ernst Jung (Frankfurt) oder Lietmann (Hagen) 1
35 Hanns Welter (Aachen) 3
36
37 Jeschke 0
38 Jeschke (Berlin) 3
39
40 Mader 2
T2
41
42
43 Dieter Mauritz kl
44
45 Willer
46
47
48
49 Dieter Mauritz 3
50
51 Herbert Wunsch 2  (B)
52
53
54
55 Herbert Wunsch 3
56
57 Adam 0
58
59
60
T3A
T3B
61
62
63 Walter Than 3
64
65 Paul Benthien 1
66
67
68
69 Walter Than 3
70
71 Erwin Kaspar 1
72
73
74
75 Erwin Kaspar 3
76
77 Liebig 0
78
79
80
T4
81 Ferdinand Schuech (Wien) 3
82 Werner (Freiburg) 0
83 Ferdinand Schuech 3
84
85 Fritz Rosinus (München) 1
86
87
88
89 Ferdinand Schuech 3
90
91 Hans Kiack 0  (C)
92
93
94
95 Hans Kiack (Berlin) 3
96
97 Götz Meschede 0
98
99
100
T5A
T5B
101
102
103 Helmuth Hoffmann 3
104
105 Neuland 0
106 Neuland 3
107
108 Haffke 2
109 Helmuth Hoffmann 3
110
111 Kurt Entholt 0
112
113
114
115 Kurt Entholt 3
116
117 Repp 1
118
119
120
T6
121 Heinz Benthien 3
122 Wiedemann (Stuttgart) 0
123 Heinz Benthien 3
124
125 Eugen Lietmann (Wuppertal) 0
126
127
128
129 Heinz Benthien 3
130
131 Helmut Ulrich 1  (D)
132
133
134
135 Helmut Ulrich 3
136
137 Lang 0
138
139
140
T7A
T7B
141
142
143 Hermann Hauser (Berlin) 3
144
145 Liessel 0
146
147
148
149 Hermann Hauser 3
150
151 Karl Sediwy 1
152 Karl Sediwy 3
153
154 Grasse (Frankfurt) 1
155 Karl Sediwy 3
156
157 Seppel Laukamp (Münster) 0
158
159
160

- Vierte Runde Fünfte Runde Schlussrunde
200
201 (A) Otto Eckl 3
202 Erwin Münchow 1
203 Otto Eckl 3
204
205 Dieter Mauritz 0
206 (B) Dieter Mauritz 3
207
208 Walter Than 1
209 Otto Eckl 3
210
211 Ferdinand Schuech 0
212 (C) Ferdinand Schuech 3
213
214 Helmuth Hoffmann 1
215 Ferdinand Schuech 3
216
217 Heinz Benthien 1
218 (D) Heinz Benthien 3
219
220 Hermann Hauser 2

Sieger der Trostrunde war Helmut Deutschland vor Frieling, Lietmann und Köster.

Dameneinzel

Es fehlten Karin Lindberg und Anita Felguth.

2. Runde 3. Runde 4. Runde Schlussrunde
Trude Pritzi 3
Schmitt (TTC Schweinfurt) 0
Trude Pritzi 3
Spangenberger 0
Spangenberger 3
Hanna Büldge 0
Trude Pritzi 3
Annemarie Schulz 1
Annemarie Schulz 3
Schwarz (Hagen) 1
Annemarie Schulz 3
Berti Capellmann 2
Berti Capellmann 3
Fröhlich 0
Trude Pritzi 3
Hilde Bussmann 1
Hilde Bussmann 3
Erika Richter 0
Hilde Bussmann 3
Ottilie Graszl 0
Ottilie Graszl 3
Wiegandt 0
Hilde Bussmann 3
Rösel Fahlbusch 1
Rösel Fahlbusch 3
Mona Mueck 1
Rösel Fahlbusch 3
Annemarie Matthäß 0
Annemarie Matthäß 3
Fiedler 0

In der ersten Runde gewann Trude Pritzi gegen Erika Buchhold (TTC Schweinfurt).

Sieger der Trostrunde war Erika Richter vor Schmidt (Dresden), Meta Elias[2] und Hanna Büldge.

Mannschaftswettbewerbe Gaumeisterschaften

Hier kämpften Bezirks-Mannschaften um die nationale deutsche Meisterschaft.

Bezirks-Herrenmannschaften

Die Gau-Mannschaften wurden in fünf Gruppen aufgeteilt. Die Erstplatzierten spielten dann um die Meisterschaft. Schließlich erreichten die Gaue Ostmark (Österreich) und Mittelrhein wie bereits im Vorjahr das Endspiel, das der Außenseiter Mittelrhein gewann.

1. Mittelrhein: Hanns Welter, Helmuth Hoffmann, Walter Than
2. Ostmark: Ferdinand Schuech, Karl Sediwy
3. Niederrhein
3. Bayern
3. Nordmark

Bezirks-Damenmannschaften

Zwölf Gau-Mannschaften wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Die Gruppenersten ermittelten im System jeder gegen jeden den Sieger:

1. Ostmark (Österreich)   Trude Pritzi, Ottilie Graszl
2. Brandenburg
3. Sachsen

Anmerkungen

In den damaligen Berichten wurden meist keine Vornamen genannt, dafür aber oft die Herkunft. Zudem legte man bei Frauen Wert auf die Angabe des Familienstandes. So unterschied man streng Frl. Mustermann von Frau Mustermann. Daher fehlen in den obigen Aufstellungen oft die Vornamen, sie sind heute auch insbesondere bei unbekannteren Aktiven kaum noch zu ermitteln.

Quellen

Einzelnachweise

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